Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die operative Therapie bei Morbus Crouzon, einer genetisch bedingten Erkrankung, die durch eine frühzeitige Verknöcherung der Schädelnähte (Kraniosynostose) gekennzeichnet ist, zielt darauf ab, die normale Schädel- und Gesichtsform wiederherzustellen und mögliche Komplikationen zu vermeiden. Die genauen Maßnahmen können je nach Schweregrad der Erkrankung und den individuellen Bedürfnissen des Patienten variieren, beinhalten jedoch typischerweise: 1. **Kraniofaziale Chirurgie**: Diese umfasst Eingriffe zur Korrektur der Schädeldeformitäten. Häufig wird eine fronto-orbitale Advancement-Operation durchgeführt, um die Stirn und die Augenhöhlen zu repositionieren. 2. **Bimaxilläre Osteotomie**: Bei ausgeprägten Gesichtsfehlbildungen kann eine Korrektur der Kieferposition notwendig sein, um die Funktion und Ästhetik zu verbessern. 3. **Rekonstruktion der Nasen- und Augenregion**: Oft sind auch Eingriffe zur Verbesserung der Nasen- und Augenform erforderlich, um sowohl die Funktion als auch das Aussehen zu optimieren. 4. **Langzeitüberwachung**: Nach der Operation sind regelmäßige Nachuntersuchungen wichtig, um das Wachstum und die Entwicklung des Schädels und Gesichts zu überwachen. Die genauen chirurgischen Techniken und der Zeitpunkt der Eingriffe sollten in einem interdisziplinären Team, das aus Kinderärzten, Neurochirurgen, Kieferchirurgen und anderen Spezialisten besteht, festgelegt werden.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]