Sowohl bei hohen Dosen oraler Kortikosteroide als auch beim plötzlichen Absetzen kann eine sogenannte **adrenale Krise** (nicht adrenerge Krise) auftreten. Der Begriff „adrenerge Krise&ldqu... [mehr]
Amilorid (häufig als Amilorid-Hydrochlorid verschrieben) ist ein kaliumsparendes Diuretikum, das zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzinsuffizienz eingesetzt wird. Wie alle Medikamente kann auch Amilorid Nebenwirkungen verursachen. Zu den häufigsten und wichtigsten Nebenwirkungen gehören: **Häufige Nebenwirkungen:** - Erhöhte Kaliumwerte im Blut (Hyperkaliämie), was gefährlich sein kann und zu Herzrhythmusstörungen führen kann - Übelkeit, Erbrechen - Durchfall - Kopfschmerzen - Schwindel **Seltenere Nebenwirkungen:** - Muskelkrämpfe - Müdigkeit, Schwächegefühl - Hautausschlag, Juckreiz - Veränderungen im Blutbild (z.B. erhöhte Harnstoff- oder Kreatininwerte) - Geschmacksstörungen **Warnhinweis:** Besonders gefährlich ist die Hyperkaliämie (zu viel Kalium im Blut). Symptome können Muskelschwäche, Herzrhythmusstörungen, Kribbeln oder Lähmungserscheinungen sein. Bei Anzeichen wie unregelmäßigem Herzschlag, starker Schwäche oder Lähmungen sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. **Wechselwirkungen:** Amilorid sollte nicht zusammen mit anderen kaliumsparenden Diuretika, Kaliumpräparaten oder bestimmten Medikamenten (z.B. ACE-Hemmern) eingenommen werden, da dies das Risiko für eine Hyperkaliämie erhöht. **Hinweis:** Die Nebenwirkungen können je nach individueller Situation und Begleiterkrankungen variieren. Bei Unsicherheiten oder dem Auftreten von Nebenwirkungen sollte immer ein Arzt oder Apotheker kontaktiert werden. Weitere Informationen findest du z.B. auf [Gelbe Liste](https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Amilorid_110) oder [Apotheken Umschau](https://www.apotheken-umschau.de/medikamente/wirkstoffe/amilorid-10000019.html).
Sowohl bei hohen Dosen oraler Kortikosteroide als auch beim plötzlichen Absetzen kann eine sogenannte **adrenale Krise** (nicht adrenerge Krise) auftreten. Der Begriff „adrenerge Krise&ldqu... [mehr]
Gastrosil ist ein Medikament, das häufig zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt wird. Es enthält meist den Wirkstoff Siliciumdioxid (Kieselsäure-Gel) und wird zur Linderun... [mehr]
Gastrozepin ist der Handelsname für den Wirkstoff Pirenzepin. Es handelt sich dabei um ein Medikament aus der Gruppe der Anticholinergika, das vor allem in der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankun... [mehr]
Die Nebenwirkungen von Amlodipin können individuell sehr unterschiedlich auftreten und auch unterschiedlich lange anhalten. Häufige Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Wassereinlage... [mehr]
Amlodipin (häufig als Amlodipin besprochen, Handelsname z. B. Norvasc) ist ein Calciumkanalblocker, der zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina pectoris eingesetzt wird. Nach der Einnahme ei... [mehr]
Ja, die Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) in magensaftresistenter Form (auch als „enterisch umhüllt“ bezeichnet) kann das Risiko für bestimmte Magen-Nebenwirkungen, insb... [mehr]
Ja, Baclofen ist als Tablette in verschiedenen Dosierungen erhältlich, darunter auch als 20 mg Tablette. Die genaue Verfügbarkeit kann je nach Hersteller und Land variieren. In Deutschland u... [mehr]
Der Flush (Hitzewallung, Hautrötung) bei der Einnahme von Amlodipin tritt häufig nicht sofort nach der ersten Einnahme auf, sondern kann sich erst nach mehreren Tagen, typischerweise ab dem... [mehr]
Schwindel ist eine mögliche Nebenwirkung, die bei allen Betablockern auftreten kann, da sie den Blutdruck und die Herzfrequenz senken. Es gibt keinen Betablocker, der garantiert keinen Schwindel... [mehr]
Beim Glaukom chronicum simplex (auch Offenwinkelglaukom genannt) sind Anticholinergika in der Regel nicht gefährlich, weil bei dieser Glaukomform der Kammerwinkel offen bleibt. Anticholinergika k... [mehr]