Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Therapie der Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion) umfasst in der Regel die folgenden Maßnahmen: 1. **Medikamentöse Behandlung**: Die häufigste Behandlung ist die Einnahme von Schilddrüsenhormonen in Form von Tabletten, meist Levothyroxin. Diese Medikamente ersetzen das fehlende Hormon und normalisieren den Stoffwechsel. 2. **Regelmäßige Überwachung**: Es ist wichtig, regelmäßig Blutuntersuchungen durchzuführen, um die Schilddrüsenhormonspiegel zu überwachen und die Dosierung der Medikamente entsprechend anzupassen. 3. **Ernährung**: Eine ausgewogene Ernährung kann unterstützend wirken. Es ist ratsam, auf eine ausreichende Jodzufuhr zu achten, da Jod ein wichtiger Bestandteil der Schilddrüsenhormone ist. Allerdings sollte die Jodzufuhr nicht übermäßig sein, da dies die Schilddrüse weiter belasten kann. 4. **Lebensstil**: Ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung und Stressmanagement kann helfen, die Symptome zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern. 5. **Behandlung von Begleiterkrankungen**: Oft treten bei Hypothyreose auch andere gesundheitliche Probleme auf, die ebenfalls behandelt werden müssen, wie z.B. erhöhte Cholesterinwerte oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Es ist wichtig, die Therapie individuell mit einem Arzt abzustimmen, da die Bedürfnisse und Reaktionen auf die Behandlung von Person zu Person unterschiedlich sein können.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]