Langzeitschäden durch Venlafaxin?

Antwort

Venlafaxin ist ein Antidepressivum, das zur Behandlung von Depressionen und Angststörungen eingesetzt wird. Langzeitschäden oder -nebenwirkungen können bei der Einnahme von Venlafaxin auftreten, sind jedoch nicht bei jedem Patienten zu erwarten. Mögliche Langzeiteffekte können Folgendes umfassen: 1. **Absetzsymptome**: Bei plötzlichem Absetzen können Symptome wie Schwindel, Übelkeit, Schlafstörungen und Reizbarkeit auftreten. 2. **Kardiovaskuläre Effekte**: Es gibt Hinweise darauf, dass Venlafaxin bei höheren Dosen den Blutdruck erhöhen kann. 3. **Gewichtszunahme**: Einige Patienten berichten von einer Gewichtszunahme während der Langzeiteinnahme. 4. **Sexuelle Dysfunktion**: Langfristige Anwendung kann zu sexuellen Nebenwirkungen führen, wie z.B. verminderter Libido oder Schwierigkeiten beim Orgasmus. 5. **Serotonin-Syndrom**: In seltenen Fällen kann es zu einem Serotonin-Syndrom kommen, insbesondere wenn Venlafaxin mit anderen serotonergen Medikamenten kombiniert wird. Es ist wichtig, die Einnahme von Venlafaxin mit einem Arzt zu besprechen, insbesondere wenn Bedenken hinsichtlich der Langzeitanwendung bestehen. Regelmäßige ärztliche Kontrollen können helfen, mögliche Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

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