Die Bezeichnungen D110–D119 beziehen sich in der Medizin, genauer gesagt in der ICD-10-Klassifikation (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsproble...
Klinische Umweltmedizin ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Diagnose, Behandlung und Prävention von Erkrankungen beschäftigt, die durch Umweltfaktoren verursacht oder beeinflusst werden. Dazu zählen beispielsweise Schadstoffe in Luft, Wasser, Nahrung, Wohn- und Arbeitsumfeld, aber auch Schimmelpilze, Schwermetalle, Chemikalien oder elektromagnetische Felder. Im Mittelpunkt steht die individuelle Empfindlichkeit gegenüber Umweltbelastungen und deren Auswirkungen auf die Gesundheit. Typische Beschwerden, die in der klinischen Umweltmedizin behandelt werden, sind chronische Müdigkeit, Allergien, Atemwegserkrankungen, Hautprobleme, Kopfschmerzen oder unspezifische Symptome, für die sich keine andere Ursache finden lässt. Die klinische Umweltmedizin nutzt spezielle diagnostische Verfahren, um Umweltbelastungen nachzuweisen, und entwickelt individuelle Therapiekonzepte, die oft auf Vermeidung (Expositionsreduktion), Entgiftung und Unterstützung der körpereigenen Abwehrmechanismen abzielen. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und chronische Erkrankungen zu verhindern oder zu lindern.
Die Bezeichnungen D110–D119 beziehen sich in der Medizin, genauer gesagt in der ICD-10-Klassifikation (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsproble...
- **Bradypnoe**: Zu langsame Atmung. - **Tachypnoe**: Zu schnelle Atmung. - **Apnoe**: Atemstillstand (keine Atmung). - **Pneumonie**: Lungenentzündung.