Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Ice & Heat Technologie bezieht sich auf die Anwendung von Kälte- und Wärmebehandlungen zur Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Förderung der Heilung. Diese Methode wird häufig in der Physiotherapie, Sportmedizin und Rehabilitation eingesetzt. ### Wirkweise: 1. **Kältetherapie (Cryotherapie)**: - **Vasokonstriktion**: Kälte führt zu einer Verengung der Blutgefäße, was die Durchblutung reduziert und Schwellungen sowie Entzündungen verringert. - **Schmerzlinderung**: Kälte kann die Nervenaktivität senken, was zu einer Reduktion von Schmerzempfindungen führt. - **Muskelentspannung**: Kälte kann Muskelverspannungen reduzieren und die Beweglichkeit verbessern. 2. **Wärmetherapie (Thermotherapie)**: - **Vasodilatation**: Wärme erweitert die Blutgefäße, was die Durchblutung erhöht und den Heilungsprozess fördert. - **Schmerzlinderung**: Wärme kann die Schmerzempfindlichkeit verringern und die Muskulatur entspannen. - **Gewebereparatur**: Durch die erhöhte Durchblutung wird der Stoffwechsel in den Geweben angeregt, was die Heilung unterstützt. ### Indikationen: - **Kältetherapie**: - Akute Verletzungen (z.B. Verstauchungen, Zerrungen) - Entzündungen (z.B. Arthritis) - Schwellungen nach Operationen - Schmerzen (z.B. Migräne) - **Wärmetherapie**: - Chronische Schmerzen (z.B. Rückenschmerzen, Arthritis) - Muskelverspannungen - Vorbereitende Maßnahmen vor sportlicher Betätigung - Verbesserung der Beweglichkeit bei Gelenkerkrankungen ### Kontraindikationen: - **Kältetherapie**: - Kälteempfindlichkeit oder -allergie - Durchblutungsstörungen (z.B. Raynaud-Syndrom) - Offene Wunden oder Hauterkrankungen - Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen - **Wärmetherapie**: - Akute Entzündungen oder Infektionen - Tumorerkrankungen - Herz-Kreislauf-Erkrankungen - Offene Wunden oder Hauterkrankungen Die Anwendung von Ice & Heat sollte immer individuell angepasst und im Zweifelsfall von einem Fachmann empfohlen werden.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
Nicht-invasive Neuromodulation bezeichnet medizinische Verfahren, bei denen die Aktivität des Nervensystems gezielt beeinflusst wird, ohne dass dabei chirurgische Eingriffe oder Implantate notwen... [mehr]