Wie entsteht Hypertonie durch Glucocorticoidtherapie?

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Die Hypertonie, die im Rahmen einer Glucocorticotherapie auftreten kann, ist auf mehrere Mechanismen zurückzuführen: 1. **Wasser- und Natriumretention**: Glucocorticoide fördern die Rückhaltung von Natrium und Wasser in den Nieren, was zu einem erhöhten Blutvolumen führt. Dies kann den Blutdruck erhöhen. 2. **Erhöhung des Gefäßtonus**: Glucocorticoide können die Empfindlichkeit der Blutgefäße gegenüber anderen Hormonen, wie z.B. Angiotensin II, erhöhen, was zu einer Vasokonstriktion und damit zu einem Anstieg des Blutdrucks führt. 3. **Beeinflussung des Renin-Angiotensin-Systems**: Glucocorticoide können die Aktivität des Renin-Angiotensin-Systems modulieren, was ebenfalls zu einer Erhöhung des Blutdrucks beitragen kann. 4. **Metabolische Effekte**: Sie können auch den Glukosestoffwechsel beeinflussen, was zu Insulinresistenz führen kann. Insulin hat eine vasodilatatorische Wirkung, und eine Resistenz kann somit den Blutdruck erhöhen. Diese Faktoren zusammen können zu einer signifikanten Erhöhung des Blutdrucks führen, insbesondere bei längerer Anwendung von Glucocorticoiden.

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