Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Phrenesie, auch als "Phrenitis" bekannt, ist ein historischer medizinischer Begriff, der in der Antike und im Mittelalter verwendet wurde, um eine akute Entzündung des Gehirns zu beschreiben, die mit Fieber und Delirium einherging. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich "Entzündung des Zwerchfells", wurde aber im medizinischen Kontext auf das Gehirn bezogen. ### Geschichte - **Antike:** In der Antike beschrieben Ärzte wie Hippokrates und Galen Phrenitis als eine schwere Erkrankung, die durch Fieber und geistige Verwirrung gekennzeichnet ist. - **Mittelalter:** Im Mittelalter wurde der Begriff weiterhin verwendet, um verschiedene Formen von akuten psychischen Störungen zu beschreiben, die mit körperlichen Symptomen einhergingen. ### Ursache Die genaue Ursache von Phrenitis war in der Antike und im Mittelalter nicht bekannt. Heute würde man die Symptome, die damals als Phrenitis beschrieben wurden, wahrscheinlich auf verschiedene Ursachen zurückführen, wie z.B.: - Bakterielle oder virale Infektionen des Gehirns (z.B. Meningitis, Enzephalitis) - Schwere systemische Infektionen, die das Gehirn betreffen - Andere neurologische oder psychiatrische Erkrankungen ### Therapieansätze Historisch gesehen waren die Therapieansätze für Phrenitis sehr begrenzt und basierten oft auf den medizinischen Theorien der jeweiligen Zeit, wie z.B.: - Aderlass - Anwendung von kühlenden Substanzen - Kräutermedizin ### Heutige Bezeichnung/Diagnose In der modernen Medizin wird der Begriff Phrenitis nicht mehr verwendet. Die Symptome, die früher als Phrenitis beschrieben wurden, würden heute unter spezifischeren Diagnosen fallen, wie z.B.: - Meningitis (Entzündung der Hirn- und Rückenmarkshäute) - Enzephalitis (Entzündung des Gehirns) - Delirium (akuter Verwirrtheitszustand) - Sepsis (schwere systemische Infektion) Diese modernen Diagnosen basieren auf einem besseren Verständnis der zugrunde liegenden Ursachen und ermöglichen gezieltere Behandlungsansätze, wie z.B.: - Antibiotika oder antivirale Medikamente bei Infektionen - Intensive Pflege und Überwachung bei schweren systemischen Erkrankungen - Spezifische Behandlungen für neurologische oder psychiatrische Störungen Für weitere Informationen zu diesen modernen Diagnosen und Behandlungsansätzen können medizinische Fachquellen oder Websites wie die der [Deutschen Gesellschaft für Neurologie](https://www.dgn.org) konsultiert werden.
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Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) sind insbesondere folgende Blutwerte relevant: 1. **Troponin (Troponin I und Troponin T):** Troponine sind die wichtigsten und sensitivsten Ma... [mehr]
Ein PSA-Wert (prostataspezifisches Antigen) von 21 ng/ml ist deutlich erhöht und liegt weit über dem altersabhängigen Normbereich (meist <4 ng/ml). Ein so hoher Wert **bedeutet jedoc... [mehr]
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Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]