Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Fazekas Grad II beschreibt eine moderate periventrikuläre und subkortikale weiße Substanzveränderung, die häufig bei älteren Patienten auftritt und mit vaskulären Risikofaktoren assoziiert ist. Die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen umfassen: **Diagnostische Maßnahmen:** 1. **Bildgebung:** Magnetresonanztomographie (MRT) ist das wichtigste Verfahren zur Beurteilung der weißen Substanzveränderungen. 2. **Klinische Untersuchung:** Erfassung der neurologischen Symptome und der kognitiven Funktion. 3. **Risikofaktorenanalyse:** Beurteilung von Bluthochdruck, Diabetes, Hyperlipidämie und anderen vaskulären Risikofaktoren. **Therapeutische Maßnahmen:** 1. **Medikamentöse Therapie:** Kontrolle von Bluthochdruck, Diabetes und Cholesterin. Antikoagulation kann in bestimmten Fällen indiziert sein. 2. **Lebensstiländerungen:** Förderung einer gesunden Ernährung, regelmäßige körperliche Aktivität und Raucherentwöhnung. 3. **Rehabilitation:** Bei bestehenden neurologischen Defiziten kann eine physiotherapeutische oder ergotherapeutische Rehabilitation sinnvoll sein. 4. **Regelmäßige Nachsorge:** Überwachung des Krankheitsverlaufs und Anpassung der Therapie bei Bedarf. Es ist wichtig, die Behandlung individuell anzupassen und regelmäßig zu überprüfen.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) sind insbesondere folgende Blutwerte relevant: 1. **Troponin (Troponin I und Troponin T):** Troponine sind die wichtigsten und sensitivsten Ma... [mehr]
Ein PSA-Wert (prostataspezifisches Antigen) von 21 ng/ml ist deutlich erhöht und liegt weit über dem altersabhängigen Normbereich (meist <4 ng/ml). Ein so hoher Wert **bedeutet jedoc... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Die Formulierung „Kein Anhalt für Malignität“ bedeutet, dass es nach der aktuellen Untersuchung oder dem vorliegenden Befund keine Hinweise auf eine bösartige (maligne) Erkr... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]