Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) sind insbesondere folgende Blutwerte relevant: 1. **Troponin (Troponin I und Troponin T):** Troponine sind die wichtigsten und sensitivsten Ma... [mehr]
Zur Abklärung einer Anämie sind verschiedene diagnostische Maßnahmen notwendig, um die Ursache und den Schweregrad der Anämie zu bestimmen. Die wichtigsten Schritte sind: 1. **Anamnese und körperliche Untersuchung**: Eine gründliche Anamnese hilft, mögliche Ursachen wie Ernährungsgewohnheiten, chronische Erkrankungen oder Blutverluste zu identifizieren. Die körperliche Untersuchung kann Hinweise auf Anzeichen einer Anämie geben, wie Blässe oder Herzgeräusche. 2. **Blutuntersuchungen**: - **Vollblutbild**: Hierbei werden Parameter wie Hämoglobin, Hämatokrit, Erythrozytenzahl und MCV (mittleres korpuskuläres Volumen) bestimmt. Diese Werte geben Aufschluss über die Schwere der Anämie und deren Typ (z.B. mikrozytär, makrozytär). - **Retikulozytenzahl**: Diese Messung zeigt die Produktion neuer Erythrozyten im Knochenmark und hilft zu beurteilen, ob die Anämie durch eine verminderte Produktion oder einen erhöhten Verlust verursacht wird. 3. **Eisenstatus**: Eine Bestimmung von Serum-Eisen, Ferritin, Transferrin und der Transferrinsättigung ist wichtig, um Eisenmangelanämie auszuschließen oder zu bestätigen. 4. **Vitamin B12 und Folsäure**: Diese Vitamine sind entscheidend für die Erythropoese. Ein Mangel kann zu makrozytärer Anämie führen. 5. **Knochenmarkuntersuchung**: In bestimmten Fällen kann eine Knochenmarkbiopsie notwendig sein, um die Produktion von Blutzellen zu beurteilen und Erkrankungen wie Leukämie oder aplastische Anämie auszuschließen. 6. **Spezielle Tests**: Je nach Verdacht können weitere Tests wie Hämoglobin-Elektrophorese (bei Verdacht auf Hämoglobinopathien) oder Autoimmununtersuchungen (bei Verdacht auf autoimmune Anämien) erforderlich sein. Die Bedeutung dieser diagnostischen Maßnahmen liegt darin, dass sie helfen, die genaue Ursache der Anämie zu identifizieren. Eine präzise Diagnose ist entscheidend für die Wahl der richtigen Therapie und die Verbesserung der Prognose des Patienten.
Bei Verdacht auf einen Herzinfarkt (Myokardinfarkt) sind insbesondere folgende Blutwerte relevant: 1. **Troponin (Troponin I und Troponin T):** Troponine sind die wichtigsten und sensitivsten Ma... [mehr]
Ein PSA-Wert (prostataspezifisches Antigen) von 21 ng/ml ist deutlich erhöht und liegt weit über dem altersabhängigen Normbereich (meist <4 ng/ml). Ein so hoher Wert **bedeutet jedoc... [mehr]
Die Formulierung „Kein Anhalt für Malignität“ bedeutet, dass es nach der aktuellen Untersuchung oder dem vorliegenden Befund keine Hinweise auf eine bösartige (maligne) Erkr... [mehr]
ODT steht im Zusammenhang mit der Schilddrüse meist für „Operation de thyroïde“ (französisch für Schilddrüsenoperation) oder „Operation der Thyreoidea&l... [mehr]
Bei einer Ultraschalluntersuchung (Sonografie) können viele verschiedene medizinische Informationen gewonnen werden, abhängig davon, welcher Körperbereich untersucht wird. Zu den wichti... [mehr]
Der MCH-Wert (Mean Corpuscular Hemoglobin) gibt an, wie viel Hämoglobin durchschnittlich in einem roten Blutkörperchen enthalten ist. Dein Wert liegt mit 33,1 pg leicht über dem Referen... [mehr]
Ein Herzinfarkt kann mit einem Troponintest in der Regel **frühestens 3 bis 6 Stunden** nach Symptombeginn sicher nachgewiesen oder ausgeschlossen werden. Troponin, ein Marker für Herzmuskel... [mehr]
Der PSA-Wert wird auf dem Laborblatt in der Regel als **"PSA"** oder **"Prostataspezifisches Antigen"** bezeichnet. Manchmal findest du auch die englische Bezeichnung **"Prost... [mehr]
Ein stummer Infarkt, auch als stummer Herzinfarkt bezeichnet, ist ein Herzinfarkt, der ohne die typischen, starken Symptome wie Brustschmerzen, Atemnot oder starke Schmerzen im linken Arm verläuf... [mehr]