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Die Hyperthermiebehandlung von Beckenmetastasen ist eine medizinische Technik, bei der das betroffene Gewebe auf erhöhte Temperaturen erhitzt wird, um Krebszellen zu schädigen oder zu zerstören. Hier sind die allgemeinen Schritte und Methoden, die dabei angewendet werden: 1. **Diagnose und Planung**: Zunächst wird eine genaue Diagnose der Beckenmetastasen durch bildgebende Verfahren wie CT, MRT oder PET-Scans gestellt. Ein Onkologe plant die Hyperthermiebehandlung basierend auf der Lage und Größe der Metastasen. 2. **Auswahl der Hyperthermiemethode**: - **Lokale Hyperthermie**: Diese Methode konzentriert sich auf das Erhitzen eines kleinen Bereichs, in dem sich die Metastasen befinden. Es werden spezielle Sonden oder Applikatoren verwendet, die Mikrowellen, Radiofrequenzen oder Ultraschallwellen erzeugen. - **Regionale Hyperthermie**: Hierbei wird ein größerer Bereich des Körpers erhitzt, z.B. das gesamte Becken. Dies kann durch externe Geräte geschehen, die elektromagnetische Wellen abgeben. - **Ganzkörperhyperthermie**: Diese Methode wird seltener angewendet und erhitzt den gesamten Körper, um systemische Effekte zu erzielen. 3. **Durchführung der Behandlung**: - **Vorbereitung**: Der Patient wird auf die Behandlung vorbereitet, was eine genaue Positionierung und möglicherweise eine Sedierung oder Anästhesie umfasst. - **Erhitzung**: Die ausgewählte Hyperthermiemethode wird angewendet, um das Gewebe auf Temperaturen zwischen 40-45°C zu erhitzen. Dies geschieht in kontrollierten Sitzungen, die in der Regel 30-60 Minuten dauern. - **Überwachung**: Während der Behandlung werden die Temperatur und der Zustand des Patienten kontinuierlich überwacht, um sicherzustellen, dass die Zieltemperatur erreicht wird und keine unerwünschten Nebenwirkungen auftreten. 4. **Nachsorge**: Nach der Hyperthermiebehandlung wird der Patient überwacht, um sicherzustellen, dass keine Komplikationen auftreten. Weitere bildgebende Verfahren können durchgeführt werden, um den Erfolg der Behandlung zu bewerten. Die Hyperthermie wird oft in Kombination mit anderen Krebsbehandlungen wie Strahlentherapie oder Chemotherapie eingesetzt, um deren Wirksamkeit zu erhöhen. Für detaillierte Informationen und eine individuelle Beratung sollte ein Facharzt für Onkologie konsultiert werden.
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