Du hast recht, dass Archimedes in seinen Arbeiten oft mit Zahlen beziehungsweise Zahlenverhältnissen gearbeitet hat, während klassische geometrische Konstruktionen (etwa mit Zirkel und Linea... [mehr]
Ja, es gibt determinierte (also festgelegte, nicht-probierende) Konstruktionen, mit denen man einem gedrittelten Winkel beliebig genau näherkommen kann – allerdings immer nur näherungsweise, nicht exakt mit Zirkel und Lineal. Das liegt daran, dass die exakte Dreiteilung eines beliebigen Winkels mit Zirkel und Lineal im Allgemeinen unmöglich ist (dies wurde im 19. Jahrhundert mathematisch bewiesen). **Determinierte Konstruktionen** sind zum Beispiel: - **Konstruktionen mit regelmäßigen Vielecken:** Man kann mit Zirkel und Lineal regelmäßige Vielecke konstruieren, deren Innenwinkel sich bestimmten Winkeln annähern. Je mehr Ecken das Vieleck hat, desto näher kommt man an die gewünschte Winkeldrittelung. - **Iterative Verfahren:** Es gibt festgelegte, schrittweise Verfahren (z.B. mit Hilfe von Näherungsformeln oder bestimmten Teilungskonstruktionen), die deterministisch sind und mit jedem Schritt die Annäherung verbessern. - **Approximation mit Kettenbrüchen:** Man kann den Kosinus des Drittelwinkels durch Kettenbrüche oder Polynome approximieren und daraus eine determinierte Konstruktion ableiten. **Wichtig:** All diese Methoden liefern nur eine Annäherung, aber keine exakte Dreiteilung mit Zirkel und Lineal. Exakte Dreiteilungen sind nur für bestimmte Winkel (z.B. 90°, 180°) möglich. **Fazit:** Es gibt determinierte, also festgelegte, nicht-probierende Konstruktionsverfahren, mit denen man die Dreiteilung eines Winkels beliebig genau annähern kann. Eine exakte Dreiteilung ist jedoch im Allgemeinen mit Zirkel und Lineal nicht möglich. Weitere Informationen findest du z.B. bei [Wikipedia: Dreiteilung des Winkels](https://de.wikipedia.org/wiki/Dreiteilung_des_Winkels).
Du hast recht, dass Archimedes in seinen Arbeiten oft mit Zahlen beziehungsweise Zahlenverhältnissen gearbeitet hat, während klassische geometrische Konstruktionen (etwa mit Zirkel und Linea... [mehr]
Die drei klassischen Problemaufgaben der Antike sind: 1. **Quadratur des Kreises** (Konstruktion eines Quadrats mit gleichem Flächeninhalt wie ein gegebener Kreis) 2. **Verdopplung des Würf... [mehr]
Die klassischen freien Problemaufgaben der Antike – also das Quadraturproblem des Kreises, die Dreiteilung des Winkels und die Verdopplung des Würfels – sind mit Zirkel und Lineal nic... [mehr]
Der Begriff „intrinsische Plausibilität geometrischer Konstruktion“ bezieht sich auf die Frage, wie überzeugend oder nachvollziehbar eine geometrische Konstruktion aus sich selbs... [mehr]
Generell ist das **exakte Winkeldritteln** mit Zirkel und Lineal (klassische Konstruktion) für einen beliebigen Winkel unmöglich. Das bedeutet: Es gibt Winkel, die sich mit diesen klassische... [mehr]
Der Begriff „Potenzkaskade“ ist kein standardisierter mathematischer Fachbegriff, taucht aber gelegentlich in verschiedenen Kontexten auf. Allgemein beschreibt das Wort „Kaskade&ldqu... [mehr]
Das Winkeldritteln mit Zirkel und Lineal ist im Allgemeinen **nicht** mit endlich vielen Schritten möglich. Das ist ein klassisches Problem der antiken Geometrie, das 1837 von Pierre Wantzel bewi... [mehr]
Ja, es gibt eine endliche Konstruktion zur Winkeldrittelung mit Hilfe einer kubischen Parabel. Während die klassische Winkeldrittelung mit Zirkel und Lineal unmöglich ist, kann sie mit besti... [mehr]