Ein ICAP-Virenscanner (z. B. Kaspersky, Sophos, McAfee, Symantec, Avira, ClamAV) kommuniziert Virenfunde über das ICAP-Protokoll an den ICAP-Client (z. B. einen Proxy wie Squid). Die Signalisieru... [mehr]
Die Antwort „ICAP/1.0 200 OK“ bedeutet im ICAP-Protokoll nicht, dass die übertragene Datei virenfrei ist, sondern lediglich, dass die ICAP-Anfrage technisch erfolgreich bearbeitet wurde. Das Protokoll trennt die technische Verarbeitung (Transportebene) von der inhaltlichen Bewertung (z. B. Virenfund). **Hintergrund:** - **ICAP (Internet Content Adaptation Protocol)** ist ein Protokoll, das von Proxy-Servern genutzt wird, um Inhalte (z. B. Dateien) an externe Dienste wie Virenscanner zu senden. - Die Antwort „200 OK“ signalisiert, dass der ICAP-Server (z. B. der Virenscanner) die Anfrage empfangen und verarbeitet hat – unabhängig vom Scan-Ergebnis. **Wie wird ein Virenfund signalisiert?** - Das eigentliche Scan-Ergebnis wird im Body der ICAP-Antwort oder in speziellen Headern (z. B. X-Virus-ID, X-Infection-Found) übermittelt. - Bei einem Virenfund kann der ICAP-Server z. B. die Datei ersetzen (mit einer Warnmeldung), einen Header setzen oder die Datei löschen/blockieren. - Nur bei einem technischen Fehler (z. B. Server nicht erreichbar, ungültige Anfrage) wird ein anderer Statuscode wie „500 Server Error“ oder „400 Bad Request“ zurückgegeben. **Fazit:** „ICAP/1.0 200 OK“ bedeutet, dass die Anfrage erfolgreich bearbeitet wurde – nicht, dass die Datei virenfrei ist. Das Scan-Ergebnis muss immer im Body oder in den Headern der ICAP-Antwort ausgewertet werden. Weitere Infos zum ICAP-Protokoll findest du z. B. hier: https://datatracker.ietf.org/doc/html/rfc3507
Ein ICAP-Virenscanner (z. B. Kaspersky, Sophos, McAfee, Symantec, Avira, ClamAV) kommuniziert Virenfunde über das ICAP-Protokoll an den ICAP-Client (z. B. einen Proxy wie Squid). Die Signalisieru... [mehr]
Ein klassisches „Ping“ im Sinne eines ICMP-Pings gibt es im ICAP-Protokoll nicht. ICAP (Internet Content Adaptation Protocol) ist ein Protokoll, das hauptsächlich dazu dient, HTTP-Anf... [mehr]
Für die Kommunikation mit Virenscannern via ICAP (Internet Content Adaptation Protocol) wird in der Praxis überwiegend die **RESPMOD**-Methode verwendet. Das liegt daran, dass Virenscanner i... [mehr]
Der **ICAP Allow Header** (`Allow`) gibt an, welche HTTP-Methoden ein ICAP-Server für eine bestimmte Ressource unterstützt. Er ist analog zum HTTP-`Allow`-Header und wird in ICAP-Antworten v... [mehr]
Ein ICAP-Request im RESPMOD-Modus (Response Modification) dient dazu, HTTP-Antworten (z.B. von einem Proxy) an einen ICAP-Server zu senden, etwa zur Virenprüfung. Das binäre Byte-Array (z.B.... [mehr]
Ein ICAP-Request im RESPmod-Modus (Response Modification) wird verwendet, um z. B. HTTP-Antworten (inklusive deren Body) an einen ICAP-Server zu senden, etwa zur Virenprüfung. Die Daten werden da... [mehr]
Ein ICAP-Request im `RESPMOD`-Modus dient dazu, Inhalte (z. B. HTTP-Antworten) an einen ICAP-Server zu senden, etwa zur Virenprüfung. Das Byte-Array, das geprüft werden soll, wird dabei als... [mehr]
Bekannte Implementierungen für eine Virenscanner-Schnittstelle mit ICAP-Protokoll sind: 1. **Symantec Protection Engine (SPE)** [Symantec Protection Engine](https://www.broadcom.com/product... [mehr]