Ein zuvor geistig klarer Rentner kann nach zwei Wochen Krankenhausaufenthalt „dement“ wirken und pflegebedürftig zurückkommen, weil im Krankenhaus häufig **akute, grunds&aum...
Unruhe bei Demenz ist ein häufiges Symptom und kann verschiedene Ursachen haben, wie z.B. Schmerzen, Angst, Überforderung, Langeweile oder Nebenwirkungen von Medikamenten. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und sollte möglichst individuell angepasst werden. Grundsätzlich gilt: Nicht-medikamentöse Maßnahmen stehen im Vordergrund. **Nicht-medikamentöse Maßnahmen:** - **Strukturierter Tagesablauf:** Feste Rituale und Routinen geben Sicherheit. - **Beruhigende Umgebung:** Lärm und Reizüberflutung vermeiden, vertraute Gegenstände nutzen. - **Beschäftigung:** Sinnvolle Aktivitäten, wie Musik, Malen, Spazierengehen oder leichte Hausarbeiten. - **Körperliche Nähe:** Beruhigende Berührungen oder Handhalten können helfen. - **Schmerztherapie:** Schmerzen erkennen und behandeln. - **Kommunikation:** Ruhig und klar sprechen, auf die Bedürfnisse eingehen. **Medikamentöse Behandlung:** Erst wenn nicht-medikamentöse Maßnahmen nicht ausreichen und die Unruhe zu einer erheblichen Belastung oder Gefahr wird, können Medikamente erwogen werden. Diese sollten immer nur nach ärztlicher Rücksprache eingesetzt werden, da sie Nebenwirkungen haben können. - **Antidepressiva:** z.B. Citalopram, wenn eine Depression vorliegt. - **Antipsychotika:** z.B. Risperidon oder Quetiapin, nur bei starker Unruhe oder Aggressivität und nach sorgfältiger Abwägung. - **Beruhigungsmittel (Benzodiazepine):** Nur kurzfristig und in Ausnahmefällen, da sie das Sturzrisiko erhöhen und abhängig machen können. **Wichtig:** Die Behandlung sollte immer individuell und unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Eine genaue Abklärung der Ursachen der Unruhe ist entscheidend, um gezielt helfen zu können. Weitere Informationen findest du z.B. bei der [Deutschen Alzheimer Gesellschaft](https://www.deutsche-alzheimer.de/).
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