Wie behandelt man ein Impingement-Syndrom?

Antwort

Das Impingement-Syndrom, auch als Engpasssynd bekannt, betrifft häufig die Schulter und entsteht durch eine Einengung der Sehnen oder Schleimbeutel im Schultergelenk. Die Therapie kann konservativ oder operativ erfolgen, abhängig von der Schwere und Dauer der Symptome. **Konservative Therapie:** 1. **Physiotherapie:** Übungen zur Kräftigung und Dehnung der Schultermuskulatur, Verbesserung der Beweglichkeit und Korrektur von Fehlhaltungen. 2. **Medikamente:** Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente (z.B. Ibuprofen) zur Linderung der Schmerzen und Entzündung. 3. **Injektionen:** Kortison-Injektionen zur Reduktion von Entzündungen und Schmerzen. 4. **Kälte- und Wärmeanwendungen:** Zur Schmerzlinderung und Entspannung der Muskulatur. 5. **Vermeidung von Überkopfarbeiten:** Um die Schulter zu entlasten und weitere Reizungen zu vermeiden. **Operative Therapie:** Wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen, kann eine Operation in Betracht gezogen werden. Dabei wird häufig eine Arthroskopie durchgeführt, um den Raum im Schultergelenk zu erweitern und entzündetes Gewebe zu entfernen. Es ist wichtig, die Therapie individuell auf den Patienten abzustimmen und in Absprache mit einem Arzt oder Physiotherapeuten durchzuführen.

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