Was muss man über Tabletten bei Altersdiabetes wissen?

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Altersdiabetes, auch Typ-2-Diabetes genannt, ist eine Krankheit, bei der der Körper Probleme hat, den Blutzuckerspiegel richtig zu regulieren. Das liegt meistens daran, dass die Körperzellen nicht mehr so gut auf das Hormon Insulin reagieren oder der Körper nicht genug Insulin produziert. Viele Menschen, die an Altersdiabetes leiden, müssen Tabletten einnehmen, um ihren Blutzucker zu senken. Diese Tabletten nennt man auch orale Antidiabetika. Es gibt verschiedene Arten von Tabletten, die unterschiedlich wirken. Manche sorgen dafür, dass der Körper mehr Insulin ausschüttet, andere helfen, dass die Zellen das Insulin besser aufnehmen können. Wieder andere Tabletten verhindern, dass zu viel Zucker aus dem Darm ins Blut gelangt. Die bekannteste Tablette ist Metformin. Sie wird oft als erstes verschrieben, weil sie gut wirkt und wenige Nebenwirkungen hat. Wichtig ist aber, dass Tabletten allein meistens nicht ausreichen. Die Patienten müssen auch auf ihre Ernährung achten und sich regelmäßig bewegen. Nur so kann der Blutzucker langfristig gut eingestellt werden. Manchmal reicht das aber nicht, und dann müssen zusätzlich zu den Tabletten auch Insulinspritzen eingesetzt werden. Insgesamt helfen Tabletten vielen Menschen mit Altersdiabetes, ein normales Leben zu führen und Spätfolgen der Krankheit zu vermeiden.