Welche Tabletten werden bei Altersdiabetes eingesetzt?

Antwort

Bei Altersdiabetes, auch Typ-2-Diabetes genannt, spielen Tabletten eine wichtige Rolle in der Behandlung. Diese Medikamente werden eingesetzt, wenn eine Umstellung der Ernährung und mehr Bewegung allein nicht ausreichen, um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren. Es gibt verschiedene Wirkstoffgruppen, die auf unterschiedliche Weise im Körper wirken. Einige Tabletten, wie Metformin, verbessern die Insulinempfindlichkeit der Zellen und verringern die Zuckerproduktion in der Leber. Andere, wie Sulfonylharnstoffe, regen die Bauchspeicheldrüse dazu an, mehr Insulin zu produzieren. Es gibt auch neuere Medikamente, etwa SGLT-2-Hemmer oder DPP-4-Hemmer, die entweder die Ausscheidung von Zucker über die Nieren fördern oder die Wirkung bestimmter Hormone beeinflussen, die den Blutzucker regulieren. Die Auswahl des passenden Medikaments hängt von verschiedenen Faktoren ab, zum Beispiel vom Alter, dem Gewicht, möglichen Begleiterkrankungen und der individuellen Verträglichkeit. Wichtig ist, dass die Tabletteneinnahme regelmäßig erfolgt und ärztlich überwacht wird, um Nebenwirkungen zu vermeiden und die Therapie bei Bedarf anzupassen. In manchen Fällen kann es notwendig werden, die Tabletten mit Insulin zu kombinieren oder auf eine reine Insulintherapie umzustellen. Generell gilt: Tabletten sind ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Altersdiabetes, ersetzen aber nicht einen gesunden Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung.

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