Ein Tampon tut meist nicht „einfach so“ weh, sondern fast immer weil er zu trocken, falsch platziert oder die Scheide gereizt ist – und wenn das Einführen oder Tragen deutlich s...
Wie sieht eine Pflegeplanung bei chronischen Schmerzen durch rheumatoide Arthritis aus, inklusive Pflegeproblem, Zielen und Maßnahmen?
Antwort vom**Pflegeplanung bei chronischen Schmerzen aufgrund rheumatoider Arthritis** **Pflegeproblem:** Der*die Bewohner*in leidet aufgrund der rheumatoiden Arthritis unter chronischen Schmerzen, die die Mobilität, Selbstversorgung und Lebensqualität beeinträchtigen. --- **Pflegeziel(e):** 1. Die Schmerzen werden auf einer Skala von 0–10 (Numerische Rating-Skala) dauerhaft unter 5 gehalten. 2. Die Beweglichkeit und Selbstständigkeit im Alltag werden erhalten bzw. gefördert. 3. Der*die Bewohner*in kann individuelle Schmerzbewältigungsstrategien anwenden. 4. Die Lebensqualität wird trotz chronischer Schmerzen verbessert. --- **Pflegemaßnahmen:** - Regelmäßige Schmerzeinschätzung (z. B. mit der Numerischen Rating-Skala) und Dokumentation mindestens 2x täglich sowie bei Bedarf. - Beobachtung und Dokumentation von Schmerzverhalten, Schmerzlokalisation und -auslösern. - Information und Beratung des*der Bewohner*in über den Umgang mit chronischen Schmerzen und mögliche nicht-medikamentöse Maßnahmen (z. B. Wärmeanwendungen, Entspannungstechniken, Ablenkung). - Zusammenarbeit mit dem ärztlichen Dienst zur bedarfsgerechten Schmerzmedikation (z. B. Analgetika nach ärztlicher Anordnung verabreichen, Wirkung und Nebenwirkungen beobachten). - Unterstützung bei Bewegungsübungen und Mobilisation nach physiotherapeutischer Anleitung, um die Gelenkbeweglichkeit zu erhalten und Kontrakturen vorzubeugen. - Hilfestellung bei der Körperpflege und beim An- und Auskleiden, um Überlastung und Schmerzspitzen zu vermeiden. - Förderung der Selbstständigkeit durch gezielte Anleitung und Motivation zu Aktivitäten des täglichen Lebens. - Anwendung von Hilfsmitteln (z. B. Greifhilfen, rutschfeste Unterlagen) zur Erleichterung der Alltagsbewältigung. - Psychosoziale Unterstützung anbieten, z. B. durch Gespräche, um Frustration und depressive Verstimmungen aufzufangen. - Regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Pflegeplanung in Absprache mit dem interdisziplinären Team. --- **Hinweis:** Die Pflegeplanung sollte individuell auf die Bedürfnisse und Ressourcen des*der Bewohner*in abgestimmt und regelmäßig evaluiert werden.