Pflegekräfte planen Pflege in der Regel nach dem Pflegeprozess. Orientierung geben dabei vor allem: 1. Informationssammlung Zustand, Ressourcen, Probleme, Gewohnheiten, Risiken, Diagnosen, Arz...
Wie sieht eine Pflegeplanung bei Thrombosegefahr wegen eingeschränkter Bewegung aus?
Antwort vom**Pflegeproblem:** Frau Bude hat aufgrund ihrer eingeschränkten Beweglichkeit ein erhöhtes Risiko für die Entstehung einer Thrombose. --- **Pflegeziel(e):** - Frau Bude bleibt frei von Anzeichen einer Thrombose (z. B. Schwellung, Rötung, Schmerzen, Überwärmung der Beine). - Das Thromboserisiko wird durch gezielte Maßnahmen reduziert. --- **Pflegemaßnahmen:** 1. **Bewegungsförderung:** - Regelmäßige, angepasste Bewegungsübungen im Bett oder Stuhl (z. B. Fußkreisen, Zehen wippen) mehrmals täglich anleiten und unterstützen. - Mobilisation nach ärztlicher Anordnung (z. B. an den Bettrand setzen, kurze Gehstrecken mit Hilfsmitteln). 2. **Beobachtung:** - Tägliche Kontrolle der Beine auf Schwellung, Rötung, Überwärmung und Schmerzen. - Dokumentation und sofortige Information des Arztes bei Auffälligkeiten. 3. **Kompressionstherapie:** - Anlegen und Kontrolle von Kompressionsstrümpfen nach ärztlicher Verordnung. - Auf korrekten Sitz und Hautverträglichkeit achten. 4. **Flüssigkeitszufuhr:** - Ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicherstellen (sofern keine Kontraindikation besteht), um die Blutzirkulation zu fördern. 5. **Prophylaktische Maßnahmen:** - Unterstützung bei der Durchführung ärztlich verordneter medikamentöser Thromboseprophylaxe (z. B. Heparin-Injektionen). 6. **Information und Anleitung:** - Frau Bude und ggf. Angehörige über das Thromboserisiko und die Bedeutung der Maßnahmen aufklären. --- Diese Pflegeplanung sollte regelmäßig überprüft und an den aktuellen Zustand von Frau Bude angepasst werden.