Bei der Verbrennung von Erdgas (Hauptbestandteil: Methan, CH₄) entsteht pro verbranntem Kubikmeter etwa 1,9 kg CO₂. Genauer: 1 kWh erzeugte Energie aus Erdgas verursacht etwa 0,2 kg CO₂. **Berechn... [mehr]
Die Speicherung von industriellen CO2-Emissionen im Meeresboden, auch als "Carbon Capture and Storage" (CCS) bezeichnet ist ein Prozess, der darauf abzielt, CO2-Emissionen aus industriellen Quellen zu reduzieren, indem das CO2 eingefangen und dauerhaft im Untergrund gespeichert wird. Der Prozess umfasst mehrere Schritte: 1. **CO2-Abscheidung**: Das CO2 wird an der Quelle, z.B. in Kraftwerken oder Industrieanlagen, abgeschieden. Dies kann durch verschiedene Technologien geschehen, wie z.B. chemische Absorption, physikalische Adsorption oder Membrantrennung. 2. **Transport**: Das abgeschiedene CO2 wird dann zu einem Speicherort transportiert. Dies geschieht in der Regel über Pipelines, kann aber auch per Schiff erfolgen. 3. **Injektion**: Das CO2 wird in geologische Formationen tief unter dem Meeresboden injiziert. Geeignete Formationen sind z.B. ausgebeutete Öl- und Gasfelder oder tiefe salzhaltige Aquiferen. Diese Formationen müssen über eine undurchlässige Deckschicht verfügen, die verhindert, dass das CO2 wieder an die Oberfläche gelangt. 4. **Speicherung**: Einmal injiziert, wird das CO2 in den Porenräumen der Gesteine gespeichert. Im Laufe der Zeit kann es sich durch verschiedene Mechanismen stabilisieren, wie z.B. durch Lösung in Wasser, Mineralisierung (Reaktion mit Gesteinen zu festen Karbonaten) oder durch physikalische Trapping (Einschluss in Gesteinsporen). 5. **Überwachung und Kontrolle**: Um sicherzustellen, dass das CO2 sicher und dauerhaft gespeichert bleibt, werden die Speicherstätten kontinuierlich überwacht. Dies kann durch seismische Überwachung, Druckmessungen und chemische Analysen des Grundwassers geschehen. Dieser Prozess erfordert sorgfältige Planung und Überwachung, um sicherzustellen, dass das CO2 nicht entweicht und keine Umweltschäden verursacht. Weitere Informationen zu CCS-Technologien und Projekten können auf spezialisierten Webseiten wie der des Global CCS Institute gefunden werden: [Global CCS Institute](https://www.globalccsinstitute.com).
Bei der Verbrennung von Erdgas (Hauptbestandteil: Methan, CH₄) entsteht pro verbranntem Kubikmeter etwa 1,9 kg CO₂. Genauer: 1 kWh erzeugte Energie aus Erdgas verursacht etwa 0,2 kg CO₂. **Berechn... [mehr]
Der größte CO₂-Speicher auf dem Globus sind die Ozeane. Sie nehmen etwa ein Viertel bis ein Drittel des vom Menschen verursachten Kohlendioxids (CO₂) aus der Atmosphäre auf und speiche... [mehr]
Jährlich gelangen etwa 40 bis 42 Gigatonnen (Gt) Kohlendioxid (CO₂) durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre (Stand: 2023). Der Großteil stammt aus der Verbrennung fossiler... [mehr]
In der Erdatmosphäre befinden sich derzeit etwa 3.200 Gigatonnen (Gt) CO₂. Diese Zahl ergibt sich aus dem aktuellen atmosphärischen CO₂-Gehalt von etwa 420 ppm (parts per million, Stand 202... [mehr]
Nein, das in den vergangenen Jahrhunderten von den Industriestaaten emittierte CO₂ ist nicht vollständig aus der Atmosphäre verschwunden. Ein erheblicher Teil dieses CO₂ verbleibt über... [mehr]
Die Aussage, dass ein Einwohner Deutschlands für ungefähr sechsmal so viel CO₂ in der Luft verantwortlich ist wie ein Einwohner Chinas, ist **nicht korrekt**. **Aktuelle Zahlen (Stand 2023)... [mehr]
Der durchschnittliche CO₂-Ausstoß pro Kopf in Deutschland lag im Jahr 2022 bei etwa **10,8 Tonnen CO₂-Äquivalenten** pro Jahr. Dieser Wert umfasst alle Emissionen, die durch Konsum, Wohnen,... [mehr]
Der ökologische Fußabdruck einer einzelnen KI-Anfrage – also zum Beispiel einer Abfrage bei einem großen Sprachmodell wie GPT-4 – hängt von mehreren Faktoren ab, daru... [mehr]
Der anthropogene (vom Menschen verursachte) Anteil am CO₂-Gehalt der Atmosphäre wird auf etwa 30–35 % des aktuellen Gesamtanstiegs seit Beginn der Industrialisierung geschätzt. Vor der... [mehr]
Der anthropogene Anteil am gesamten CO₂ in der Atmosphäre beträgt etwa 3–5 %. Das bedeutet: Von allen CO₂-Molekülen in der Atmosphäre stammen rund 3–5 % direkt aus mens... [mehr]