Welches Umsatzsteuerprinzip gilt bei grenzüberschreitenden Umsätzen in der EU im B2B- und B2C-Fall?

Antwort

Im Bereich der Umsatzsteuer gilt im grenzüberschreitenden Umsatz innerhalb der EU das Prinzip der „Bestimmungslandbesteuerung“. Dies bedeutet, dass im B2B-Fall (Business-to-Business) der Umsatz dort besteuert wird, wo der Leistungsempfänger seinen Sitz hat. Im B2C-Fall (Business-to-Consumer) hingegen wird die Umsatzsteuer im Land des Verkäufers erhoben, es sei denn, es handelt sich um bestimmte Dienstleistungen oder digitale Produkte, bei denen ebenfalls das Bestimmungslandprinzip zur Anwendung kommt. Zusammengefasst: Im B2B-Bereich gilt das Bestimmungslandprinzip, während im B2C-Bereich in vielen Fällen das Ursprungslandprinzip zur Anwendung kommt, es sei denn, spezielle Regelungen greifen.

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