Die Aussage, dass „alle ab Jahrgang 2000 keine Alterspension mehr erleben können, weil nicht zu finanzieren“, stammt nicht aus offiziellen Quellen, sondern ist ein häufig verbrei... [mehr]
Ja, es gibt verschiedene Bestrebungen und Diskussionen, die Finanzierung der Rente in Deutschland und anderen Ländern auf breitere Grundlagen zu stellen, also nicht ausschließlich aus Arbeitseinkommen (Beiträgen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber). Hier sind einige Ansätze, die diskutiert oder teilweise schon umgesetzt werden: 1. **Steuerfinanzierte Rentenanteile:** In Deutschland wird die gesetzliche Rentenversicherung bereits teilweise durch Bundeszuschüsse aus Steuermitteln finanziert. Diese Zuschüsse dienen dazu, versicherungsfremde Leistungen (z. B. Mütterrente, Renten für Zeiten der Kindererziehung) zu finanzieren und die Rentenkasse zu entlasten. 2. **Bürgerversicherung:** Es gibt Vorschläge, die Rentenversicherung auf eine breitere Basis zu stellen, indem auch Selbstständige, Beamte und andere bisher nicht einzahlende Gruppen einbezogen werden. Ziel ist eine solidarische Finanzierung durch alle Erwerbstätigen. 3. **Kapitalgedeckte Systeme:** Neben dem Umlageverfahren (aktuelle Beiträge finanzieren aktuelle Renten) wird auch über kapitalgedeckte Systeme diskutiert, bei denen ein Teil der Beiträge am Kapitalmarkt angelegt wird. In Deutschland gibt es z. B. die "Aktienrente" als Pilotprojekt, bei dem ein kleiner Teil der Rentenfinanzierung aus Kapitalerträgen stammen soll. 4. **Finanzierung aus Vermögens- oder Konsumsteuern:** Es gibt Überlegungen, die Rente teilweise aus anderen Steuerquellen zu finanzieren, etwa durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, eine Finanztransaktionssteuer oder eine Vermögenssteuer. 5. **Rohstoff- oder Staatsfonds:** Einige Länder (z. B. Norwegen mit dem [Government Pension Fund Global](https://www.nbim.no/en/)) finanzieren einen Teil ihrer Renten aus Erträgen von Staatsfonds, die mit Einnahmen aus Rohstoffen oder anderen Quellen gespeist werden. Diese Ansätze werden je nach Land und politischer Ausrichtung unterschiedlich bewertet und umgesetzt. In Deutschland ist die Debatte um eine breitere Finanzierung der Rente angesichts des demografischen Wandels und der sinkenden Zahl von Beitragszahlern besonders aktuell.
Die Aussage, dass „alle ab Jahrgang 2000 keine Alterspension mehr erleben können, weil nicht zu finanzieren“, stammt nicht aus offiziellen Quellen, sondern ist ein häufig verbrei... [mehr]
Die Diskussion darüber, ob Menschen länger arbeiten sollten, um die Renten bezahlbar zu halten, ist komplex und umfasst mehrere Aspekte: 1. **Demografischer Wandel**: Die Bevölkerung i... [mehr]
Um deinen Rentenanspruch genau zu berechnen, sind mehrere individuelle Faktoren entscheidend. Die wichtigsten sind: - Dein Bruttoeinkommen in den einzelnen Jahren - Die daraus resultierenden Entgeltp... [mehr]
In die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland zahlen in der Regel folgende Personengruppen ein: 1. **Arbeitnehmer**: Sie zahlen gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber Beiträge in die gesetzliche... [mehr]
Als Jahrgang Mai 1962 liegt dein reguläres Renteneintrittsalter bei 66 Jahren und 8 Monaten. Das bedeutet, du erreichst die Regelaltersrente im Januar 2029. Wichtige Punkte: - **Regelaltersrent... [mehr]
Bei einer vollen Erwerbsminderungsrente (voll geminderte Rente) gelten bestimmte Hinzuverdienstgrenzen. Für das Jahr 2024 liegt die jährliche Hinzuverdienstgrenze bei **17.823,75 Euro** brut... [mehr]
Eine Frau, die 1960 geboren wurde, kann in Deutschland regulär mit 66 Jahren und 4 Monaten die gesetzliche Altersrente ohne Abschläge beziehen. Das bedeutet, der reguläre Rentenbeginn i... [mehr]
Wie viel Rente eine Einzahlung von 10.000 Euro bringt, hängt von mehreren Faktoren ab: 1. **Art der Einzahlung**: Geht es um die gesetzliche Rentenversicherung, eine private Rentenversicherung o... [mehr]
Die gesetzliche Rente in Deutschland wird nach dem sogenannten „Punktesystem“ berechnet. Die wichtigsten Faktoren sind: 1. **Entgeltpunkte (EP):** Für jedes Jahr, in dem du Beit... [mehr]
Die Renten für Frauen sind oft niedriger als die für Männer, weil mehrere Faktoren zusammenwirken: 1. **Geringeres Einkommen:** Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer... [mehr]