Im buddhistischen Sinn bezeichnet die „Klarheit des Geistes“ einen Zustand, in dem der Geist frei von Verwirrung, Ablenkung und trübenden Emotionen ist. Es handelt sich um eine nat&uu... [mehr]
Der Mahayana-Buddhismus ist eine der Hauptström des Buddhismus, die sich etwa im ersten Jahrhundert n. Chr. entwickelte. Er zeichnet sich durch eine breitere Auslegung der Lehren Buddhas aus und betont die Idee des Bodhisatt, einer Person, die das Erwachen (Buddhaschaft) anstrebt, um anderen zu helfen, anstatt sofort ins Nirvana einzugehen. Wichtige Merkmale des Mahayana-Buddhismus sind: 1. **Bodhisattva-Ideal**: Im Gegensatz zum Theravada-Buddhismus, der den individuellen Weg zur Erleuchtung betont, legt Mahayana großen Wert auf das altruistische Streben, anderen zur Erleuchtung zu verhelfen. 2. **Vielfalt der Lehren**: Mahayana umfasst eine Vielzahl von Schulen und Traditionen, darunter Zen, Pure Land und Nichiren, die unterschiedliche Praktiken und Philosophien betonen. 3. **Sutras**: Mahayana-Buddhisten betrachten eine Reihe von Texten, die als Mahayana-Sutras bekannt sind, als zentrale Schriften, darunter das Herz-Sutra und das Lotos-Sutra. 4. **Lehre von der Leerheit (Śūnyatā)**: Diese philosophische Idee besagt, dass alle Phänomene leer von inhärenter Existenz sind, was zu einem tieferen Verständnis der Realität führen soll. 5. **Zugänglichkeit**: Mahayana betont, dass jeder die Möglichkeit hat, Erleuchtung zu erlangen, unabhängig von Geschlecht, sozialem Status oder Bildung. Insgesamt fördert der Mahayana-Buddhismus eine universelle Ethik und Mitgefühl, was ihn zu einer der einflussreichsten und weit verbreiteten Formen des Buddhismus macht.
Im buddhistischen Sinn bezeichnet die „Klarheit des Geistes“ einen Zustand, in dem der Geist frei von Verwirrung, Ablenkung und trübenden Emotionen ist. Es handelt sich um eine nat&uu... [mehr]
Im Buddhismus bezeichnet „Klarheit“ einen Geisteszustand, der frei von Verwirrung, Ablenkung und Unwissenheit ist. Es geht darum, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind – ohne... [mehr]
Im Buddhismus gibt es keine allgemein anerkannten „zehn Affären“. Vermutlich meinst du die „zehn Gebote“ (zehn heilsamen Handlungen) oder die „zehn unheilsamen Handl... [mehr]
Die buddhistische Zuflucht ist ein grundlegender Schritt auf dem buddhistischen Weg. Sie bedeutet, dass man sich bewusst entscheidet, Schutz und Orientierung bei den sogenannten „Drei Juwelen&ld... [mehr]
Im Vajrayana-Buddhismus bezeichnet Mitgefühl (Sanskrit: karuṇā; Tibetisch: nyingje) die tiefe, aufrichtige Anteilnahme am Leiden aller fühlenden Wesen, verbunden mit dem Wunsch, dieses Leide... [mehr]
Im Vajrayana-Buddhismus bezeichnet „Weisheit“ (Sanskrit: prajñā, Tibetisch: shes rab) die direkte, nicht-konzeptuelle Erkenntnis der wahren Natur der Realität. Diese wahre Natu... [mehr]
Das Kalachakra-Tantra ist ein bedeutender Text und eine Praxis im Vajrayana-Buddhismus, insbesondere im tibetischen Buddhismus. „Kalachakra“ bedeutet wörtlich „Rad der Zeit&ldqu... [mehr]
Das Ziel von Zen ist es, durch Meditation (Zazen) und Achtsamkeit einen Zustand unmittelbarer, nicht-konzeptueller Erfahrung der Wirklichkeit zu erreichen. Zen strebt danach, die eigene wahre Natur zu... [mehr]
Im Zen-Buddhismus gibt es keine einheitliche, dogmatische Haltung zur Sexualität. Zen legt den Fokus auf direkte Erfahrung, Achtsamkeit und das Überwinden von Anhaftungen. Sexualität wi... [mehr]
Das Nirvana ist ein zentraler Begriff im Buddhismus und bezeichnet den Zustand vollständiger Befreiung von Leid, Gier, Hass und Unwissenheit. Es ist das endgültige Ziel buddhistischer Praxis... [mehr]