Im Judentum gilt Selbstmord grundsätzlich als verboten und wird als schwere Sünde betrachtet. Das Leben wird als ein Geschenk Gottes angesehen, über das der Mensch nicht eigenmächt... [mehr]
Im Judentum wird Jesus von Nazareth nicht als Gottessohn oder Messias anerkannt. Die Ablehnung Jesu als Gottessohn beruht auf mehreren theologischen und historischen Argumenten: 1. **Messias-Erwartung:** Im Judentum gibt es klare Vorstellungen darüber, was der Messias sein und tun wird. Der Messias soll ein menschlicher Nachkomme König Davids sein, der das jüdische Volk sammelt, den Tempel in Jerusalem wieder aufbaut, Frieden bringt und die Welt zur Erkenntnis Gottes führt. Da diese Erwartungen nach jüdischer Auffassung zu Jesu Lebzeiten nicht erfüllt wurden, wird er nicht als Messias anerkannt. 2. **Gottesbild:** Das Judentum betont den strengen Monotheismus (Schma Jisrael: „Höre Israel, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig“ – 5. Mose 6,4). Die Vorstellung, dass Gott Mensch werden könnte oder einen „Sohn“ im wörtlichen Sinne hat, widerspricht dem jüdischen Gottesverständnis. 3. **Prophetie und Offenbarung:** Nach jüdischer Lehre ist die Tora (die fünf Bücher Mose) die endgültige und vollständige Offenbarung Gottes an das jüdische Volk. Spätere Offenbarungen oder neue Bündnisse, wie sie im Christentum angenommen werden, werden nicht akzeptiert. 4. **Historische Entwicklung:** Die Trennung zwischen Judentum und Christentum erfolgte erst nach Jesu Tod. Die jüdische Gemeinschaft hat Jesus als religiöse Autorität nicht anerkannt und seine Lehren nicht übernommen. Diese Argumente sind zentrale Bestandteile der jüdischen Theologie und erklären, warum das Judentum Jesus nicht als Gottessohn oder Messias sieht. Weitere Informationen findest du beispielsweise bei der [Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland](https://www.zentralratderjuden.de/) oder auf [Jüdische Allgemeine](https://www.juedische-allgemeine.de/).
Im Judentum gilt Selbstmord grundsätzlich als verboten und wird als schwere Sünde betrachtet. Das Leben wird als ein Geschenk Gottes angesehen, über das der Mensch nicht eigenmächt... [mehr]
Das Judentum entstand historisch vor dem Christentum. Das Judentum entwickelte sich über viele Jahrhunderte im antiken Israel und Juda und ist eine der ältesten monotheistischen Religionen d... [mehr]
Im Judentum hat das Thema Rache eine differenzierte Bedeutung. Grundsätzlich wird persönliche Rache im jüdischen Denken eher abgelehnt. In der Tora, insbesondere im Buch Levitikus (3. M... [mehr]
Das Küssen der Fingerspitzen und das Berühren des Türrahmens beim Verlassen oder Betreten eines Hauses ist ein jüdischer Brauch, der mit der sogenannten „Mesusa“ (hebr&... [mehr]
Die Makkabäer sind eine bedeutende Gruppe in der jüdischen Geschichte, die vor allem im Zusammenhang mit dem sogenannten Makkabäeraufstand (ca. 167–160 v. Chr.) gegen die Seleukid... [mehr]
Die Vorstellung, dass Jesus der Sohn Gottes und somit Gott selbst ist, ist tatsächlich ein zentrales Glaubensbekenntnis im Christentum. Nach christlicher Lehre, insbesondere im Neuen Testament, w... [mehr]
Jesus von Nazareth ist eine zentrale Figur des Christentums und gilt als dessen Begründer. Historisch lebte er vermutlich um das Jahr 4 v. Chr. bis etwa 30/33 n. Chr. im Gebiet des heutigen Israe... [mehr]
Du hast recht: Die Aussage, dass Jesus der „Sohn Gottes“ sei, ist ein zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens, wird aber im Judentum und im Islam abgelehnt. **Judentum:** Im Jud... [mehr]
Im Judentum gilt das Schwein als „unrein“ (hebräisch: טָמֵא, tame). Das Verbot, Schweinefleisch zu essen, ist in der Tora (3. Mose 11,7 und 5. Mose 14,8) klar geregelt. Dort steht jed... [mehr]
Im Judentum gelten Schweine als unreine Tiere. Nach den Speisegesetzen der Tora (Kaschrut), insbesondere im 3. Buch Mose (Levitikus 11,7) und 5. Buch Mose (Deuteronomium 14,8), ist das Schwein zwar ei... [mehr]