Die Frage, ob Selbstbefriedigung im Christentum erlaubt ist, wird unterschiedlich beantwortet, da es dazu keine eindeutige Aussage in der Bibel. Verschiedene christliche Konfessionen und Glaubensricht... [mehr]
Der Glaube an Gott oder eine höhere Macht ist ein sehr altes und weit verbreitetes Phänomen, das sich durch viele Kulturen und Epochen zieht. Dafür gibt es verschiedene Gründe: 1. **Sinnsuche und Erklärung**: Menschen suchen nach Sinn und Erklärungen für das Leben, das Universum und das, was nach dem Tod kommt. Gott oder Götter bieten Antworten auf Fragen, die sonst schwer zu beantworten sind, wie „Warum existiert überhaupt etwas?“ oder „Was passiert nach dem Tod?“. 2. **Psychologisches Bedürfnis**: Der Glaube kann Trost spenden, Hoffnung geben und Ängste lindern, zum Beispiel vor dem Tod oder vor dem Unbekannten. Er kann auch helfen, mit Leid und Ungerechtigkeit umzugehen. 3. **Soziale Funktion**: Religionen und der Glaube an Gott stiften Gemeinschaft, Identität und gemeinsame Werte. Sie fördern Zusammenhalt und soziale Ordnung. 4. **Kulturelle Prägung**: Viele Menschen wachsen in religiösen Familien und Gesellschaften auf. Der Glaube wird oft von Generation zu Generation weitergegeben. Warum fällt es vielen schwer, zu akzeptieren, dass „alles aus dem Nichts“ entstanden sein könnte? - **Intuitives Denken**: Unser Verstand ist darauf ausgelegt, Ursachen und Wirkungen zu erkennen. Die Vorstellung, dass etwas „einfach so“ entsteht, widerspricht dieser Intuition. Wir sind es gewohnt, dass alles einen Ursprung oder Schöpfer hat. - **Komplexität des Universums**: Das Universum und das Leben erscheinen sehr komplex und geordnet. Für viele ist es schwer vorstellbar, dass so etwas ohne einen „Plan“ oder „Schöpfer“ entstanden sein könnte. - **Fehlende Erfahrung mit dem Nichts**: Menschen haben keine Erfahrung mit „absolutem Nichts“. Alles, was wir kennen, existiert oder ist aus etwas entstanden. Die Vorstellung von „Nichts“ ist abstrakt und schwer zu begreifen. - **Philosophische Fragen**: Auch in der Philosophie ist die Frage nach dem Ursprung des Seins („Warum gibt es überhaupt etwas und nicht vielmehr nichts?“) eine der schwierigsten und tiefgründigsten Fragen. Zusammengefasst: Der Glaube an Gott bietet vielen Menschen Antworten, Trost und Gemeinschaft. Die Vorstellung, dass alles aus dem Nichts entstanden ist, widerspricht unserer Intuition und Erfahrung und ist deshalb für viele schwer zu akzeptieren.
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Die Bibelstelle, auf die du dich beziehst, stammt aus dem Markus-Evangelium, Kapitel 16, Vers 18. Dort heißt es (Lutherbibel 2017): „Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas T&ou... [mehr]