Die „innere Kamamudra“ wird im Vajrayana-Buddhismus, insbesondere im tibetischen Buddhismus, auch als „innere Yogananda“ oder „innere Yogananda-Praxis“ bezeichnet.... [mehr]
Im tibetischen Buddhismus, insbesondere im Vajrayana (Tantra), sind die Entstehungs- und die Vollendungsphase zwei zentrale Stufen der tantrischen Praxis: **Entstehungsphase (tib. རྣལ་འབྱོར་སྒོ་འབྱེད་, bskyed rim, skt. utpatti-krama):** In dieser Phase visualisiert der Praktizierende sich selbst als eine Gottheit (Yidam) und stellt sich die Umgebung als reines Mandala vor. Ziel ist es, die gewohnte Wahrnehmung der eigenen Identität und der Welt zu transformieren und die erleuchteten Qualitäten der Gottheit zu verinnerlichen. Die Praxis umfasst Visualisation, Rezitation von Mantras und das Entwickeln von Mitgefühl und Weisheit. **Vollendungsphase (tib. རྣལ་འབྱོར་རྫོགས་རིམ་, rdzogs rim, skt. sampanna-krama):** Hier werden die subtilen Energien (Winde, Kanäle, Tropfen) des Körpers direkt transformiert. Ziel ist es, die letztendliche Natur des Geistes – Leerheit und Klarheit – unmittelbar zu erfahren. Methoden sind z.B. Tummo (innere Hitze), Traum-Yoga oder die Praxis des klaren Lichts. **Zusammengefasst:** - **Entstehungsphase:** Transformation durch Visualisation und Identifikation mit einer Gottheit. - **Vollendungsphase:** Direkte Arbeit mit dem subtilen Körper und dem Geist, um die Natur des Geistes zu realisieren. Weitere Informationen findest du z.B. bei [Rigpa Wiki](https://www.rigpawiki.org/index.php?title=Generation_stage) oder [Study Buddhism](https://studybuddhism.com/de/fortgeschrittene-studien/tantra/grundlagen/die-zwei-stufen-der-tantrischen-praxis).
Die „innere Kamamudra“ wird im Vajrayana-Buddhismus, insbesondere im tibetischen Buddhismus, auch als „innere Yogananda“ oder „innere Yogananda-Praxis“ bezeichnet.... [mehr]
Deity Yoga ist eine zentrale Praxis im Vajrayana-Buddhismus, insbesondere im tibetischen Buddhismus. Dabei handelt es sich um eine Meditationsform, bei der sich der Praktizierende mit einer erleuchtet... [mehr]
Im buddhistischen Sinn bezeichnet die „Klarheit des Geistes“ einen Zustand, in dem der Geist frei von Verwirrung, Ablenkung und trübenden Emotionen ist. Es handelt sich um eine nat&uu... [mehr]
Im Buddhismus bezeichnet „Klarheit“ einen Geisteszustand, der frei von Verwirrung, Ablenkung und Unwissenheit ist. Es geht darum, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind – ohne... [mehr]
Im Buddhismus gibt es keine allgemein anerkannten „zehn Affären“. Vermutlich meinst du die „zehn Gebote“ (zehn heilsamen Handlungen) oder die „zehn unheilsamen Handl... [mehr]
Die buddhistische Zuflucht ist ein grundlegender Schritt auf dem buddhistischen Weg. Sie bedeutet, dass man sich bewusst entscheidet, Schutz und Orientierung bei den sogenannten „Drei Juwelen&ld... [mehr]
Im Vajrayana-Buddhismus bezeichnet Mitgefühl (Sanskrit: karuṇā; Tibetisch: nyingje) die tiefe, aufrichtige Anteilnahme am Leiden aller fühlenden Wesen, verbunden mit dem Wunsch, dieses Leide... [mehr]
Im Vajrayana-Buddhismus bezeichnet „Weisheit“ (Sanskrit: prajñā, Tibetisch: shes rab) die direkte, nicht-konzeptuelle Erkenntnis der wahren Natur der Realität. Diese wahre Natu... [mehr]
Das Kalachakra-Tantra ist ein bedeutender Text und eine Praxis im Vajrayana-Buddhismus, insbesondere im tibetischen Buddhismus. „Kalachakra“ bedeutet wörtlich „Rad der Zeit&ldqu... [mehr]
Das Ziel von Zen ist es, durch Meditation (Zazen) und Achtsamkeit einen Zustand unmittelbarer, nicht-konzeptueller Erfahrung der Wirklichkeit zu erreichen. Zen strebt danach, die eigene wahre Natur zu... [mehr]