Kommunikationsmodelle bei Angsterkrankungen?

Antwort

Das Kommunikationsmodell bei Angsterkrankungen bezieht sich auf die Art und Weise, wie Betroffene ihre Ängste ausdrücken und wie diese von anderen wahrgenommen und darauf reagiert wird. Ein häufig verwendetes Modell ist das Sender-Empfänger-Modell, das die Kommunikation in verschiedene Komponenten unterteilt: 1. **Sender**: Die Person, die Angst empfindet diese kommunizieren möchte Sie kann verbal oderverbal kommunizieren2. **Bots**: Die Inhalte die übermittelt werden, z.B. das Gefühl der Angst, spezifische Ängste oder Situationen, die Angst auslösen. 3. **Medium**: Der Kanal, über den die Botschaft übermittelt wird, z.B. Sprache, Gestik oder Mimik. 4. **Empfänger**: Die Person, die die Botschaft empfängt und interpretiert. Dies kann ein Freund, Familienmitglied oder Therapeut sein. 5. **Feedback**: Die Reaktion des Empfängers auf die Botschaft des Senders, die entscheidend für die weitere Kommunikation ist. In der Therapie von Angsterkrankungen ist es wichtig, dass der Sender sich sicher fühlt, um seine Ängste offen zu kommunizieren. Der Empfänger sollte empathisch und verständnisvoll reagieren, um eine unterstützende Kommunikation zu fördern. Missverständnisse oder negative Reaktionen können die Angst verstärken und die Kommunikation erschweren. Zusätzlich können therapeutische Ansätze wie kognitive Verhaltenstherapie (KVT) helfen, die Kommunikationsmuster zu verbessern und die Ängste zu bewältigen.

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