Die Begriffe „Sonnenkind“ und „Aschenputtel“ werden oft verwendet, um unterschiedliche Rollen oder Positionen von Kindern innerhalb einer Familie zu beschreiben. Sie stammen au... [mehr]
Eltern, die ihre Kinder von der Außenwelt abgrenzen und sie mit übermäßiger Liebe überschütten, handeln oft aus einer Kombination von Ängsten, Unsicherheiten und einem starken Beschützerinstinkt. Psychologisch gesehen können mehrere Faktoren eine Rolle spielen: 1. **Angst vor Gefahren**: Eltern möchten ihre Kinder vor potenziellen Gefahren und negativen Einflüssen schützen. Diese Angst kann dazu führen, dass sie die Außenwelt als bedrohlich empfinden und ihre Kinder isolieren. 2. **Kontrollbedürfnis**: Manche Eltern haben ein starkes Bedürfnis, das Leben ihrer Kinder zu kontrollieren, um sicherzustellen, dass sie in einer sicheren und vorhersehbaren Umgebung aufwachsen. 3. **Überkompensation**: Eltern, die selbst in ihrer Kindheit Vernachlässigung oder mangelnde Zuwendung erfahren haben, könnten versuchen, dies zu kompensieren, indem sie ihren eigenen Kindern übermäßige Liebe und Aufmerksamkeit schenken. 4. **Bindungstheorie**: Laut der Bindungstheorie von John Bowlby ist eine sichere Bindung zwischen Eltern und Kind wichtig für die emotionale Entwicklung. Manche Eltern interpretieren dies jedoch übertrieben und versuchen, eine extrem enge Bindung zu schaffen, indem sie die Außenwelt ausschließen. 5. **Soziale Isolation**: Eltern, die selbst sozial isoliert sind oder wenig Vertrauen in soziale Netzwerke haben, könnten ihre Kinder ebenfalls isolieren, weil sie keine positiven sozialen Erfahrungen weitergeben können. Diese Verhaltensweisen können jedoch negative Auswirkungen auf die Entwicklung des Kindes haben, wie z.B. mangelnde soziale Kompetenzen, Abhängigkeit und Schwierigkeiten, eigene Entscheidungen zu treffen. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zu finden, das sowohl Schutz als auch Freiheit und soziale Interaktion ermöglicht.
Die Begriffe „Sonnenkind“ und „Aschenputtel“ werden oft verwendet, um unterschiedliche Rollen oder Positionen von Kindern innerhalb einer Familie zu beschreiben. Sie stammen au... [mehr]
Die maximale Anzahl eingelagerter Emotionen ist wissenschaftlich nicht exakt festgelegt. Das menschliche Gehirn kann eine sehr große, praktisch unbegrenzte Anzahl an emotionalen Erfahrungen spei... [mehr]
Der zentrale Gedanke von Anna Freud in Bezug auf Kinder war, dass Kinder keine "kleinen Erwachsenen" sind, sondern sich in einem eigenen, entwicklungsabhängigen psychischen Zustand befi... [mehr]
Herausforderndes Verhalten bezeichnet Verhaltensweisen von Menschen, die von ihrer Umgebung als schwierig, störend oder problematisch wahrgenommen werden. Solche Verhaltensweisen weichen oft von... [mehr]
Der Begriff „Holy 7“ ist in der Psychologie nicht standardisiert oder weit verbreitet. Es gibt jedoch einige Konzepte, die mit der Zahl 7 in Verbindung stehen, zum Beispiel: 1. **Die magi... [mehr]
Die Gestalttheorie ist eine psychologische Richtung, die Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutschland entstand. Ihr zentrales Prinzip ist, dass Menschen beim Wahrnehmen, Denken und Erinnern dazu neigen,... [mehr]
Leiden an sich bezeichnet das Erleben von Schmerz, Kummer oder Unwohlsein, unabhängig von einer bestimmten Ursache oder einem konkreten Auslöser. Es ist ein Zustand des negativen Erlebens, d... [mehr]
Essstörungen wie Magersucht (Anorexia nervosa) sind komplexe psychische Erkrankungen, die weit über das Essverhalten hinausgehen. Menschen mit Magersucht erleben oft starke innere Konflikte,... [mehr]
Selbstwirksamkeit bezeichnet das Vertrauen in die eigene Fähigkeit, schwierige Situationen und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können. Der Begriff stammt a... [mehr]
Wenn soziale Kontakte als extrem energieraubend empfunden werden, spricht man häufig von sozialer Erschöpfung oder sozialer Überforderung. Dieses Gefühl kann verschiedene Ursachen... [mehr]