Maidan-Aktivisten besetzten 2014 zu keinem Zeitpunkt das ukrainische Parlament (Werchowna Rada). Während der Proteste auf dem Maidan-Platz in Kiew kam es zwar zu massiven Demonstrationen, Barrika... [mehr]
Das Telefonat zwischen dem estnischen Außenminister Urmas Paet und der damaligen EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton fand am 26. Februar 2014 statt, kurz nach den gewaltsamen Ereignissen auf dem Maidan in Kiew. Das Gespräch wurde abgehört und später im Internet veröffentlicht, was international für Aufsehen sorgte. Aus dem Telefonat lassen sich folgende zentrale Punkte entnehmen: 1. **Unsicherheit über die Verantwortlichen der Schüsse:** Paet berichtet Ashton, dass ihm während seines Besuchs in Kiew von einer Ärztin (Olga Bogomolets) gesagt wurde, dass sowohl Demonstranten als auch Polizisten von denselben Scharfschützen erschossen worden seien. Daraus ergibt sich die Vermutung, dass nicht eindeutig klar war, wer für die tödlichen Schüsse verantwortlich war. 2. **Zweifel an der damaligen Übergangsregierung:** Paet äußert im Gespräch die Sorge, dass die neue ukrainische Führung (nach dem Sturz von Präsident Janukowitsch) möglicherweise nicht an einer vollständigen Aufklärung der Vorfälle interessiert sein könnte. 3. **Bedeutung für die internationale Wahrnehmung:** Das Telefonat wurde von einigen als Hinweis interpretiert, dass die Ereignisse auf dem Maidan komplexer waren als zunächst dargestellt und dass es möglicherweise Provokateure gab, die die Eskalation der Gewalt herbeiführen wollten. 4. **Keine abschließenden Beweise:** Wichtig ist, dass Paet im Gespräch lediglich von Gerüchten und Berichten spricht, die er gehört hat. Es handelt sich nicht um gesicherte Erkenntnisse oder Beweise. **Fazit:** Das Telefonat zeigt, dass es unmittelbar nach den Maidan-Ereignissen erhebliche Unsicherheiten und widersprüchliche Informationen über die Verantwortlichen der Gewalt gab. Es unterstreicht die Notwendigkeit einer unabhängigen und transparenten Untersuchung der Vorfälle. Das Gespräch wurde später von verschiedenen Seiten politisch instrumentalisiert, aber es liefert keine eindeutigen Beweise für eine bestimmte Täterschaft. Weitere Informationen findest du z.B. bei [BBC News](https://www.bbc.com/news/world-europe-26488652) oder [Der Spiegel](https://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-abgehoertes-telefonat-zwischen-paet-und-ashton-a-957837.html).
Maidan-Aktivisten besetzten 2014 zu keinem Zeitpunkt das ukrainische Parlament (Werchowna Rada). Während der Proteste auf dem Maidan-Platz in Kiew kam es zwar zu massiven Demonstrationen, Barrika... [mehr]
Das gesuchte Video, in dem Witali Klitschko am 21. Februar 2014 auf der Bühne des Maidan in Kiew die Einigung der Opposition mit Präsident Janukowitsch verkündet und daraufhin von den D... [mehr]
Witali Klitschko musste am 19. Januar 2014 den Maidan in Kiew unter den Schmähungen und Pfiffen der Aktivisten verlassen. Hintergrund war, dass viele Demonstranten seine als zu kompromissbereit e... [mehr]
Das Video, in dem Witali Klitschko im Februar 2014 auf dem Maidan in Kiew zu den Demonstranten spricht und ihnen mitteilt, dass sie „gewonnen“ hätten und an der neuen Regierung beteil... [mehr]
Der Europarat rügte die Ukraine im Hinblick auf die Ermittlungen zum Maidan-Massaker, weil die Untersuchungen zu den tödlichen Schüssen auf Demonstrierende und Polizisten während d... [mehr]
Das Minsk-2-Abkommen, offiziell am 12. Februar 2015 unterzeichnet, bezog sich auf den Konflikt in der Ostukraine zwischen ukrainischen Regierungstruppen und von Russland unterstützten Separatiste... [mehr]
Witali Klitschko, der ehemalige Boxweltmeister und heutige Bürgermeister von Kiew, war während der Proteste auf dem Maidan (Euromaidan) 2013/2014 eine der führenden Oppositionsfiguren.... [mehr]