Physikalisch ist es für makroskopische Objekte, wie Menschen oder Alltagsgegenstände, nach unserem heutigen Verständnis der Physik nicht möglich, gleichzeitig an zwei Orten zu sein... [mehr]
Die Pauli-Spinmatrizen sind eine Gruppe von drei 2x2-Matrizen, die in der Quantenmechanik eine zentrale Rolle spielen, insbesondere in der Beschreibung von Spin-1/2-Systemen, wie Elektronen. Sie sind benannt nach dem Physiker Wolfgang Pauli und werden häufig verwendet, um die Spin-Zustände von Teilchen zu beschreiben. Die drei Pauli-Matrizen sind: 1. **σ₁ (σx)**: \[ \sigma_x = \begin{pmatrix} 0 & 1 \\ 1 & 0 \end{pmatrix} \] Diese Matrix beschreibt die Wechselwirkung zwischen den Spin-Zuständen in der x-Richtung. 2. **σ₂ (σy)**: \[ \sigma_y = \begin{pmatrix} 0 & -i \\ i & 0 \end{pmatrix} \] Diese Matrix beschreibt die Wechselwirkung in der y-Richtung und enthält komplexe Zahlen, was für die Beschreibung von Phasen wichtig ist. 3. **σ₃ (σz)**: \[ \sigma_z = \begin{pmatrix} 1 & 0 \\ 0 & -1 \end{pmatrix} \] Diese Matrix beschreibt die Wechselwirkung in der z-Richtung und ist oft mit der Messung des Spin-Zustands in der z-Richtung verbunden. Die Pauli-Matrizen haben einige wichtige Eigenschaften: - Sie sind hermitesch, was bedeutet, dass sie gleich ihrer eigenen adjungierten Matrix sind. - Sie sind unitär, was bedeutet, dass das Produkt einer Matrix mit ihrer adjungierten Matrix die Identitätsmatrix ergibt. - Sie erfüllen die Antikommutator- und Kommutatorrelationen, die für die Beschreibung von Spin und Quantenmechanik von Bedeutung sind. Insgesamt sind die Pauli-Matrizen ein fundamentales Werkzeug in der Quantenmechanik, um Spin-Zustände zu analysieren und zu manipulieren.
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Elektronen stürzen nicht in den Atomkern, weil sie sich nach den Gesetzen der Quantenmechanik verhalten, nicht nach den klassischen Gesetzen der Physik. In der klassischen Physik würde ein n... [mehr]
Quantenverschränkung ist ein Phänomen der Quantenmechanik, bei dem zwei oder mehr Teilchen so miteinander verbunden sind, dass der Zustand des einen Teilchens unmittelbar den Zustand des and... [mehr]
Die Standard-Interpretation der Quantenmechanik, oft als Kopenhagener Interpretation bezeichnet, ist tatsächlich **nicht lokal** im strengen physikalischen Sinn. Das liegt am sogenannten **Kollap... [mehr]
Die Bohm’sche Interpretation (auch de-Broglie-Bohm-Theorie oder Pilotwellen-Theorie genannt) ist eine alternative Interpretation der Quantenmechanik. Sie versucht, die scheinbare Zufälligke... [mehr]
Eine Verschränkung ist ein Begriff aus der Quantenphysik. Er beschreibt ein Phänomen, bei dem zwei oder mehr Teilchen so miteinander verbunden sind, dass der Zustand des einen Teilchens unmi... [mehr]
Schrödingers Experiment, bekannt als Schrödingers Katze, ist ein Gedankenexperiment in der Quantenmechanik, das von Erwin Schrödinger 1935 formuliert wurde. Es veranschaulicht die Konze... [mehr]