Immanuel Kant misst der Vernunft, insbesondere der praktischen Vernunft, in seiner Moralphilosophie zentrale Aufgaben zu. Die wichtigsten Aufgaben der (praktischen) Vernunft bei Kant sind: 1. **Besti... [mehr]
Für den Vergleich von Humes und Kants Moralphilosophie hinsichtlich der Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen bieten sich folgende Vergleichskriterien an: 1. **Begriff der Vernunft** - Wie definieren Hume und Kant „Vernunft“? - Welche Funktionen schreiben sie der Vernunft im menschlichen Erkenntnis- und Urteilsvermögen zu? 2. **Rolle der Vernunft bei moralischen Urteilen** - Ist die Vernunft nach Hume/Kant Quelle, Werkzeug oder lediglich Begleiter moralischer Urteile? - Wie begründen beide Philosophen die Rolle der Vernunft in der Moral? 3. **Verhältnis von Vernunft und Gefühl/Neigung** - Welche Bedeutung haben Gefühle, Neigungen oder das „Herz“ im moralischen Urteil? - Wie stehen Vernunft und Gefühl zueinander (z.B. Humes „reason is, and ought only to be the slave of the passions“ vs. Kants Vorrang der Vernunft)? 4. **Begründung moralischer Normen** - Wie werden moralische Normen bei Hume und Kant begründet? - Ist die Begründung empirisch (Hume) oder apriorisch (Kant)? 5. **Universalität und Notwendigkeit moralischer Urteile** - Sind moralische Urteile nach Hume/Kant universell und notwendig? - Welche Rolle spielt die Vernunft bei der Universalität moralischer Gesetze? 6. **Motivation zum moralischen Handeln** - Was motiviert nach Hume/Kant zum moralischen Handeln? - Ist es die Vernunft selbst, das Gefühl, der Wille oder eine Kombination? 7. **Kritik an der jeweils anderen Position** - Wie kritisieren Hume und Kant jeweils die gegenteilige Auffassung von der Rolle der Vernunft? Diese Kriterien bieten eine strukturierte Grundlage für einen systematischen Vergleich in einer Bachelorarbeit. Sie helfen, die zentralen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Humes empiristischer und Kants rationalistischer Moralphilosophie herauszuarbeiten.
Immanuel Kant misst der Vernunft, insbesondere der praktischen Vernunft, in seiner Moralphilosophie zentrale Aufgaben zu. Die wichtigsten Aufgaben der (praktischen) Vernunft bei Kant sind: 1. **Besti... [mehr]
David Humes Moraltheorie wird in der Regel eher der Heteronomie zugeschrieben. Hume argumentiert, dass moralische Urteile nicht aus der reinen Vernunft entspringen, sondern auf Gefühlen, insbeson... [mehr]
David Humes Moralphilosophie gilt als **heteronom**. Hume vertritt die Auffassung, dass moralische Urteile nicht aus der reinen Vernunft entspringen, sondern wesentlich von Gefühlen, insbesondere... [mehr]
Kant und Hume vertreten unterschiedliche Ansätze in ihren Moraltheorien, insbesondere in Bezug auf die Autonomie der Moral. **Immanuel Kant** verfolgt explizit einen autonomen Ansatz. Für K... [mehr]
David Humes Moraltheorie gilt als **nicht heteronom**, sondern als **autonom**. Heteronomie bedeutet, dass moralische Gesetze oder Prinzipien von außen, also von einer höheren Instanz (z. B... [mehr]
In David Humes Moraltheorie bezeichnet „moralische Zustimmung“ (englisch: moral approbation) das Gefühl der Billigung oder Zustimmung, das wir empfinden, wenn wir eine Handlung, einen... [mehr]
David Hume spricht über den „allgemeinen Standpunkt“ (englisch: „general point of view“) vor allem im zweiten Buch seines Hauptwerks **„A Treatise of Human Nature&ld... [mehr]
David Hume betrachtet Moral in seiner Theorie grundsätzlich als ein Produkt menschlicher Gefühle und nicht als Ergebnis reiner Vernunft. Nach Hume ist Moral keine Angelegenheit objektiver Ta... [mehr]
Für den Vergleich von Kants und Humes Moralphilosophie hinsichtlich der Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen sind folgende Vergleichskriterien besonders wichtig: 1. **Begründung moral... [mehr]
Beim Vergleich zweier philosophischer Theorien sind folgende Vergleichskriterien besonders wichtig: 1. **Kohärenz**: Wie widerspruchsfrei und logisch konsistent ist jede Theorie in sich? 2. **E... [mehr]