Immanuel Kantfragt die Möglichkeit eines Gottesbeweises kritisch, weil er zeigen möchte, dass die menschliche Vernunft prinzipiell nicht in der Lage ist, die Existenz Gottes durch theoretisc... [mehr]
Immanuel Kants Position zur Willensfreiheit ist komplex und basiert auf seiner Unterscheidung zwischen der Welt der Erscheinungen (Phänomene) und der Welt der Dinge an sich (Noumena). Kant argumentiert, dass Menschen in der phänomenalen Welt durch Naturgesetze determiniert sind, aber in der noumenalen Welt frei sind. Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Stell dir vor, jemand steht vor der Entscheidung, ob er eine Lüge erzählen soll, um sich aus einer schwierigen Situation zu befreien. In der phänomenalen Welt könnte man sagen, dass diese Person durch ihre bisherigen Erfahrungen, ihre Erziehung und die Umstände, in denen sie sich befindet, beeinflusst wird. Diese Faktoren könnten determinieren, dass sie sich für die Lüge entscheidet. Kant würde jedoch argumentieren, dass dieselbe Person in der noumenalen Welt, also als vernunftbegabtes Wesen, die Fähigkeit hat, unabhängig von diesen äußeren Einflüssen zu handeln. Sie kann sich aus moralischen Gründen dafür entscheiden, die Wahrheit zu sagen, weil sie erkennt, dass Lügen moralisch falsch ist. Diese Entscheidung entspringt ihrem freien Willen und ihrer Fähigkeit zur moralischen Selbstbestimmung. In Kants Sichtweise ist die Willensfreiheit also die Fähigkeit, moralische Entscheidungen zu treffen, die nicht durch äußere Umstände determiniert sind, sondern durch die Vernunft und das moralische Gesetz, das er als den "kategorischen Imperativ" bezeichnet.
Immanuel Kantfragt die Möglichkeit eines Gottesbeweises kritisch, weil er zeigen möchte, dass die menschliche Vernunft prinzipiell nicht in der Lage ist, die Existenz Gottes durch theoretisc... [mehr]
Immanuel Kants Ethik gilt als anspruchsvoll und ist für viele Leserinnen und Leser nicht besonders lesefreundlich. Seine Hauptwerke, wie die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" oder... [mehr]
Der kategorische Imperativ ist eine Grundregel von Immanuel Kant, die besagt: Handle nur nach derjenigen Maxime (Regel), von der du wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz wird. Einfach gesagt:... [mehr]
Im Werk „Kritik der reinen Vernunft“ untersucht Immanuel Kant die Möglichkeiten, Grenzen und Bedingungen menschlicher Erkenntnis. Mit „Kritik“ meint Kant keine bloße... [mehr]
Weicher Determinismus, auch als kompatibilistischer Determinismus bezeichnet, ist eine philosophische Position in der Debatte um Willensfreiheit und Determinismus. Er besagt, dass Determinismus (die A... [mehr]
David Hume und Immanuel Kant vertreten grundlegend unterschiedliche Ansichten über die Rolle der Vernunft in moralischen Urteilen: **Hume:** Hume sieht die Vernunft als untergeordnet in morali... [mehr]
Für einen strukturierten Vergleich der Moralphilosophien von Immanuel Kant und David Hume unter Einbezug der Begriffe Pflicht, Vernunft, Freiheit, guter Wille, Affekte, KI (kategorischer Imperati... [mehr]
Immanuel Kant erläutert in seiner Moralphilosophie, insbesondere in der „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ und der „Kritik der praktischen Vernunft“, wie Moral im Men... [mehr]
Immanuel Kant unterscheidet in seiner Moralphilosophie zwischen vollkommenen und unvollkommenen Pflichten. Diese Unterscheidung ist zentral für sein Konzept des kategorischen Imperativs. **Vollk... [mehr]
Die „Achtung vor dem Gesetz“ ist bei Immanuel Kant ein zentraler Begriff seiner Moralphilosophie. Nach Kant bedeutet Moralität, aus Pflicht zu handeln – und diese Pflicht ergibt... [mehr]