Die Achtfachfaltung (auch bekannt als der Edle Achtfache Pfad) ist ein zentrales Element der buddhistischen Lehre. Sie ist hilfreich, um: 1. **Leiden zu überwinden:** Der Pfad bietet konkrete An... [mehr]
Aristoteles unterscheidet in seiner Ethik zwischen genereller (allgemeiner) und partikularer (spezifischer) Gerechtigkeit. 1. **Generelle Gerechtigkeit**: Diese bezieht sich auf die Tugendhaft im Allgemeinen und umfasst alle Tugenden. Sie ist die umfassende Gerechtigkeit, die das gerechte Handeln in allen Lebensbereichen betrifft. Generelle Gerechtigkeit bedeutet, dass eine Person in Übereinstimmung mit den Gesetzen und den moralischen Normen der Gesellschaft handelt. 2. **Partikulare Gerechtigkeit**: Diese bezieht sich auf spezifische Aspekte der Gerechtigkeit und wird weiter unterteilt in: - **Austeilende Gerechtigkeit (distributive Gerechtigkeit)**: Diese bezieht sich auf die gerechte Verteilung von Gütern und Ressourcen innerhalb einer Gemeinschaft. Sie basiert auf dem Prinzip der Proportionalität, das heißt, jeder erhält entsprechend seiner Verdienste oder Bedürfnisse. - **Ausgleichende Gerechtigkeit (korrigierende Gerechtigkeit)**: Diese bezieht sich auf die Korrektur von Ungleichheiten, die durch freiwillige oder unfreiwillige Transaktionen entstehen, wie z.B. Handel, Verträge oder Straftaten. Hier geht es darum, das Gleichgewicht wiederherzustellen, indem Verluste und Gewinne ausgeglichen werden. Aristoteles' Konzept der Gerechtigkeit ist also sowohl umfassend als auch differenziert, indem es sowohl die allgemeine Tugendhaftigkeit als auch spezifische Aspekte der Verteilung und des Ausgleichs berücksichtigt.
Die Achtfachfaltung (auch bekannt als der Edle Achtfache Pfad) ist ein zentrales Element der buddhistischen Lehre. Sie ist hilfreich, um: 1. **Leiden zu überwinden:** Der Pfad bietet konkrete An... [mehr]
Immanuel Kants Ethik gilt als anspruchsvoll und ist für viele Leserinnen und Leser nicht besonders lesefreundlich. Seine Hauptwerke, wie die "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten" oder... [mehr]
Unter Utilitarismus nach John Stuart Mill versteht man eine ethische Theorie, die besagt, dass die moralische Richtigkeit einer Handlung davon abhängt, ob sie das größtmögliche Gl... [mehr]
Moral und Ethik sind eng verwandte Begriffe, unterscheiden sich aber in ihrer Bedeutung: **Moral** bezeichnet die tatsächlichen Werte, Normen und Verhaltensregeln, die in einer Gesellschaft, Gru... [mehr]
Das Böse ist ein vielschichtiger Begriff, der in Philosophie, Religion, Psychologie und Alltagssprache unterschiedlich definiert wird. Allgemein bezeichnet das Böse Handlungen, Absichten ode... [mehr]
Ja, ein Stoiker darf grundsätzlich Fleisch essen. Die Stoa ist eine antike philosophische Lehre, die vor allem auf Tugendhaftigkeit, Vernunft und Selbstbeherrschung abzielt. Es gibt keine zentral... [mehr]
John Rawls formuliert in seinem Werk „Eine Theorie der Gerechtigkeit“ (engl. „A Theory of Justice“) zwei Grundsätze der Gerechtigkeit. Die sogenannten „Vorrangregeln... [mehr]
Aristoteles definiert Glück (griechisch: „eudaimonia“) als das höchste Gut und Ziel des menschlichen Lebens. Für ihn ist Glück kein momentanes Gefühl oder blo&szli... [mehr]
Aristoteles unterscheidet in seiner Ethik, insbesondere in der „Nikomachischen Ethik“, drei Hauptwege oder Lebensformen, die Menschen auf der Suche nach Glückseligkeit (Eudaimonia) ei... [mehr]
Aristoteles beschreibt in seiner Ethik, insbesondere in der „Nikomachischen Ethik“, die Tugend als eine Mitte („mesotēs“) zwischen zwei Extremen. Diese Lehre ist als „Leh... [mehr]