Unter Utilitarismus nach John Stuart Mill versteht man eine ethische Theorie, die besagt, dass die moralische Richtigkeit einer Handlung davon abhängt, ob sie das größtmögliche Gl... [mehr]
Aristoteles definiert Glück (griechisch: „eudaimonia“) als das höchste Gut und Ziel des menschlichen Lebens. Für ihn ist Glück kein momentanes Gefühl oder bloßer Genuss, sondern ein Zustand des erfüllten Lebens, der durch das „tätige Leben gemäß der Tugend“ (griechisch: „energeia kata aretēn“) erreicht wird. Nach Aristoteles ist der Mensch dann glücklich, wenn er seine spezifisch menschlichen Fähigkeiten – insbesondere Vernunft und Tugend – im Leben verwirklicht. Glück bedeutet also, ein tugendhaftes Leben zu führen, in dem man seine Anlagen und Möglichkeiten voll entfaltet und in Harmonie mit sich und der Gemeinschaft lebt. Zusammengefasst: Glück ist für Aristoteles das Ziel eines gelungenen, tugendhaften Lebens, in dem der Mensch seine Vernunft und seine Fähigkeiten bestmöglich einsetzt.
Unter Utilitarismus nach John Stuart Mill versteht man eine ethische Theorie, die besagt, dass die moralische Richtigkeit einer Handlung davon abhängt, ob sie das größtmögliche Gl... [mehr]
Seneca behandelt in seinem Werk „Vom glücklichen Leben“ (De Vita Beata) zentrale Fragen nach dem wahren Glück und wie es erreicht werden kann. Die wichtigsten Kernaussagen sind:... [mehr]
Aristoteles unterscheidet in seiner Ethik, insbesondere in der „Nikomachischen Ethik“, drei Hauptwege oder Lebensformen, die Menschen auf der Suche nach Glückseligkeit (Eudaimonia) ei... [mehr]
Aristoteles beschreibt in seiner Ethik, insbesondere in der „Nikomachischen Ethik“, die Tugend als eine Mitte („mesotēs“) zwischen zwei Extremen. Diese Lehre ist als „Leh... [mehr]
Aristoteles hatte eine besondere, teils exklusive Meinung zum Philosophieren, weil er Philosophie als grundlegende menschliche Tätigkeit betrachtete, die sich von anderen Wissensformen unterschei... [mehr]
Seneca, der römische Stoiker, hatte eine differenzierte Sicht auf das Glück. Für ihn war Glück nicht das Ergebnis äußerer Umstände oder materieller Besitztümer... [mehr]