Was ist Utilitarismus nach John Stuart Mill?

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Unter Utilitarismus nach John Stuart Mill versteht man eine ethische Theorie, die besagt, dass die moralische Richtigkeit einer Handlung davon abhängt, ob sie das größtmögliche Glück (bzw. das größte Wohl) für die größtmögliche Zahl von Menschen fördert. Mill entwickelte den klassischen Utilitarismus weiter, indem er nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität des Glücks berücksichtigte. Für Mill ist Glück gleichbedeutend mit Lust (Freude) und die Abwesenheit von Leid. Er unterscheidet jedoch zwischen höheren (geistigen, intellektuellen) und niederen (körperlichen) Freuden und betont, dass die höheren Freuden wertvoller sind. Eine Handlung ist also dann moralisch richtig, wenn sie dazu beiträgt, das allgemeine Glück zu maximieren, wobei die Qualität der Freuden mit einbezogen wird. Zusammengefasst: Der Utilitarismus nach John Stuart Mill ist eine konsequentialistische Ethik, die das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl als oberstes Prinzip moralischen Handelns ansieht und dabei qualitative Unterschiede zwischen verschiedenen Arten von Glück berücksichtigt.

Kategorie: Philosophie Tags: Ethik Glück Handlung

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