Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
In der Wundheilung bezieht sich der Begriff "pathologische Crosslinks" auf abnormale Verbindungen zwischen Kollagenfasern oder anderen Proteinen in der extrazellulären Matrix. Diese abnormen Verbindungen können die normale Gewebefunktion beeinträchtigen und zu einer verminderten Elastizität und Festigkeit des Gewebes führen. Pathologische Crosslinks können durch verschiedene Faktoren wie Hyperglykämie (hoher Blutzucker), oxidativen Stress oder chronische Entzündungen entstehen. Zur Verhinderung oder Behandlung pathologischer Crosslinks gibt es mehrere Ansätze: 1. **Glykämiekontrolle**: Bei Diabetikern kann eine strikte Kontrolle des Blutzuckerspiegels helfen, die Bildung von Advanced Glycation End Products (AGEs) zu reduzieren, die zu pathologischen Crosslinks führen können. 2. **Antioxidantien**: Die Verwendung von Antioxidantien kann helfen, oxidativen Stress zu reduzieren, der zur Bildung pathologischer Crosslinks beiträgt. 3. **Pharmakologische Interventionen**: Es gibt Medikamente, die die Bildung von AGEs hemmen oder bereits gebildete AGEs abbauen können. Beispiele sind Aminoguanidin und Alagebrium. 4. **Enzymatische Behandlung**: Enzyme wie Kollagenase können helfen, abnormale Kollagenverbindungen abzubauen und die normale Gewebestruktur wiederherzustellen. 5. **Physiotherapie und mechanische Belastung**: Regelmäßige Bewegung und gezielte physiotherapeutische Maßnahmen können die Gewebefunktion verbessern und die Bildung pathologischer Crosslinks reduzieren. Diese Ansätze können je nach individueller Situation und Art der Wunde variieren. Es ist wichtig, dass die Behandlung von einem medizinischen Fachpersonal überwacht wird.
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