Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Die Blut-Hirn-Schranke (BHS) spielt eine entscheidende Rolle bei der Therapie der Parkinsonschen Erkrankung, da sie den Transport von Medikamenten ins Gehirn stark beeinflusst. Die BHS ist eine selektive Barriere, die das Gehirn vor potenziell schädlichen Substanzen schützt, aber auch den Zugang vieler therapeutischer Wirkstoffe einschränkt. Bei der Parkinsonschen Erkrankung ist der Mangel an Dopamin im Gehirn ein zentrales Problem. Dopamin selbst kann die BHS nicht passieren, weshalb direkte Dopamin-Gaben nicht wirksam sind. Stattdessen werden Vorstufen wie Levodopa (L-Dopa) verwendet, die die BHS überwinden können und im Gehirn zu Dopamin umgewandelt werden. Die BHS stellt auch eine Herausforderung für die Entwicklung neuer Therapien dar, da viele potenzielle Medikamente nicht in ausreichender Menge ins Gehirn gelangen können. Forscher arbeiten daher an verschiedenen Strategien, um die BHS zu überwinden oder zu umgehen, wie z.B. die Entwicklung von Nanopartikeln, die Wirkstoffe transportieren können, oder die Modifikation von Molekülen, um ihre Durchlässigkeit zu erhöhen. Zusammengefasst ist die Blut-Hirn-Schranke ein zentrales Hindernis, aber auch ein wichtiger Schutzmechanismus bei der Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung. Sie erfordert innovative Ansätze, um wirksame Therapien zu entwickeln, die das Gehirn erreichen und dort ihre Wirkung entfalten können.
Als „therapierefraktär“ bezeichnet man einen Zustand, bei dem eine Erkrankung oder ein Symptom trotz adäquater und ausreichend langer Behandlung mit den üblichen, anerkannte... [mehr]
Biologika (Singular: Biologikum) sind Arzneimittel, die aus biologischen Quellen stammen oder mit biotechnologischen Verfahren hergestellt werden. Im Gegensatz zu klassischen, chemisch-synthetischen M... [mehr]
Bei einer Sigmadivertikulose sind sogenannte osmotische Abführmittel in der Regel am günstigsten. Dazu zählen beispielsweise Macrogol (Polyethylenglykol) oder Lactulose. Diese Mittel wi... [mehr]
Nach einer Reblozyl-Therapie (Wirkstoff: Luspatercept) hängt das weitere Vorgehen stark von der zugrunde liegenden Erkrankung, dem Therapieerfolg und dem individuellen Ansprechen des Patienten ab... [mehr]
Die vier zentralen Faktoren der Sauerstofftherapie sind: 1. **Indikation**: Klare medizinische Begründung für die Sauerstoffgabe, z.B. Hypoxämie, COPD, akute Atemnot. 2. **Dosierung**:... [mehr]
Die Besonderheit der Sauerstofftherapie liegt darin, dass sie gezielt eingesetzt wird, um den Sauerstoffgehalt im Blut zu erhöhen, wenn dieser durch Erkrankungen wie COPD, Lungenentzündung,... [mehr]
Eine endovaskuläre Intervention ist ein minimal-invasives medizinisches Verfahren, bei dem Erkrankungen der Blutgefäße (wie Arterien oder Venen) von innen, also „endovaskulä... [mehr]
Für den Alkoholentzug werden verschiedene Medikamente eingesetzt, abhängig von der Phase des Entzugs und den individuellen Bedürfnissen der Patient*innen. Die wichtigsten Medikamente si... [mehr]
L-Dopa (Levodopa) ist eine natürlich vorkommende Aminosäure und die direkte Vorstufe des Neurotransmitters Dopamin. Im Körper wird L-Dopa im Gehirn zu Dopamin umgewandelt. Dopamin ist e... [mehr]
Im Anfangsstadium der Parkinson-Krankheit wird L-Dopa (Levodopa) meist in möglichst niedriger Dosierung eingesetzt, um die Symptome zu kontrollieren und Nebenwirkungen zu minimieren. Die genaue A... [mehr]