Du hast recht, dass Archimedes in seinen Arbeiten oft mit Zahlen beziehungsweise Zahlenverhältnissen gearbeitet hat, während klassische geometrische Konstruktionen (etwa mit Zirkel und Linea... [mehr]
Um einen Winkeldrittel geometrisch zu konstruieren, kann man den sogenannten Grenzprozess verwenden. Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung1. **Zeichne einen Winkel**: Beginne mit einem Winkel \( \alpha \), den du in drei gleich große Teile teilen möchtest. 2. **Konstruiere einen gleichseitigen Dreieck**: Zeichne ein gleichseitiges Dreieck, dessen eine Ecke am Scheitelpunkt des Winkels liegt und dessen Seiten die beiden Schenkel des Winkels berühren. 3. **Konstruiere den Mittelpunkt**: Finde den Mittelpunkt der gegenüberliegenden Seite des gleichseitigen Dreiecks. Nenne diesen Punkt \( M \). 4. **Zeichne eine Linie**: Ziehe eine Linie von \( M \) zum Scheitelpunkt des Winkels. Diese Linie teilt den Winkel in zwei Teile. 5. **Wiederhole den Prozess**: Um den Winkel weiter zu teilen, kannst du den Prozess wiederholen, indem du in jedem Schritt ein neues gleichseitiges Dreieck an der neuen Linie konstruierst und den Mittelpunkt der gegenüberliegenden Seite findest. 6. **Grenzwertbetrachtung**: Wenn du diesen Prozess unendlich oft wiederholst, nähert sich der Winkel, den du erzeugst, dem Drittel des ursprünglichen Winkels \( \alpha \). Dieser geometrische Grenzprozess zeigt, wie man durch wiederholte Konstruktionen und das Finden von Mittelpunkten einen Winkeldrittel erzeugen kann.
Du hast recht, dass Archimedes in seinen Arbeiten oft mit Zahlen beziehungsweise Zahlenverhältnissen gearbeitet hat, während klassische geometrische Konstruktionen (etwa mit Zirkel und Linea... [mehr]
Der Begriff „intrinsische Plausibilität geometrischer Konstruktion“ bezieht sich auf die Frage, wie überzeugend oder nachvollziehbar eine geometrische Konstruktion aus sich selbs... [mehr]
Deine Aussage ist inhaltlich nicht ganz korrekt und die Begriffe sind teilweise unklar oder nicht standardisiert. Es gibt keine allgemein anerkannte „cohaerentische Geometrie“ in der Mathe... [mehr]
Die archimedische Ermittlung des Kreisumfangs bzw. des Kreisverhältnisses (also der Zahl π) ist tatsächlich ein durchgehend rein geometrisch konstruierter Grenzprozess. Archimedes hat da... [mehr]
Eine geometrische Entität ist ein grundlegendes Element der Geometrie, das eine bestimmte Form oder Lage im Raum beschreibt. Zu den wichtigsten geometrischen Entitäten zählen Punkte, Li... [mehr]
Der Begriff „intrinsisch plausibel“ ist kein feststehender oder historisch klar definierter Begriff in der Mathematik oder Geometrie. Er taucht in der mathematischen Literatur nicht als st... [mehr]
Cohaerentische Geometrie legt Wert darauf, dass geometrische Konstruktionen und Begriffe aus sich selbst heraus, also **intrinsisch**, plausibel und nachvollziehbar sind. Das bedeutet, dass die Defini... [mehr]
Die drei klassischen Problemaufgaben der Antike sind: 1. **Quadratur des Kreises** (Konstruktion eines Quadrats mit gleichem Flächeninhalt wie ein gegebener Kreis) 2. **Verdopplung des Würf... [mehr]
Die klassischen freien Problemaufgaben der Antike – also das Quadraturproblem des Kreises, die Dreiteilung des Winkels und die Verdopplung des Würfels – sind mit Zirkel und Lineal nic... [mehr]
Generell ist das **exakte Winkeldritteln** mit Zirkel und Lineal (klassische Konstruktion) für einen beliebigen Winkel unmöglich. Das bedeutet: Es gibt Winkel, die sich mit diesen klassische... [mehr]