Therapie der Humeruskopfnekrose nach Osteosynthese?

Antwort

Die Therapie einer Humeruskopfnekrose nach Osteosynthese kann je nach Schweregrad der Nekrose und den individuellen Umständen des Patienten variieren. Allgemeine Ansätze zur Behandlung sind: 1. **Konservative Therapie**: In frühen Stadien kann eine konservative Behandlung mit Schmerzmanagement, Physiotherapie und gegebenenfalls einer Entlastung des betroffenen Arms sinnvoll sein. 2. **Operative Therapie**: Bei fortgeschrittener Nekrose kann eine operative Intervention notwendig sein. Mögliche Verfahren sind: - **Knochenmarkstimulation**: Hierbei wird das Knochengewebe stimuliert, um die Regeneration zu fördern. - **Knochenersatz**: In einigen Fällen kann ein Teil des Humeruskopfes durch Spenderknochen oder künstliche Materialien ersetzt werden. - **Humeruskopfprothese**: Bei schwerer Nekrose kann der Einsatz einer Prothese in Betracht gezogen werden. 3. **Rehabilitation**: Nach der Behandlung ist eine gezielte Rehabilitation wichtig, um die Funktion des Arms wiederherzustellen und die Beweglichkeit zu fördern. Die Wahl der Therapie sollte in enger Absprache mit einem Facharzt für Orthopädie oder Unfallchirurgie erfolgen, der die spezifischen Gegebenheiten des Patienten berücksichtigt.

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