Am 5. Februar haben mehrere bekannte Deutsche Geburtstag. Hier sind einige Beispiele: - **Andreas Schmidt-Schaller** (*geb. 1945*): Deutscher Schauspieler, bekannt u.a. aus der Fernsehserie „Po... [mehr]
Der Umgang mit Homosexualität in Deutschland von 1948 bis heute war von tiefgreifenden gesellschaftlichen und rechtlichen Veränderungen geprägt: **1948–1969: Strafverfolgung und Diskriminierung** Nach dem Zweiten Weltkrieg galt in beiden deutschen Staaten weiterhin der § 175 des Strafgesetzbuches, der männliche Homosexualität unter Strafe stellte. In der Bundesrepublik Deutschland (BRD) wurde die verschärfte Fassung aus der NS-Zeit übernommen. Zwischen 1949 und 1969 wurden in Westdeutschland etwa 50.000 Männer nach § 175 verurteilt. In der DDR wurde der Paragraf 1957 entschärft und 1968 weitgehend abgeschafft. **1969–1994: Liberalisierung und Emanzipation** 1969 wurde der § 175 in der BRD reformiert: Homosexuelle Handlungen zwischen Erwachsenen wurden entkriminalisiert, das Schutzalter lag jedoch zunächst bei 21 Jahren, später bei 18. 1973 wurde das Schutzalter auf 18 Jahre gesenkt. Die gesellschaftliche Akzeptanz wuchs langsam, und erste schwul-lesbische Bewegungen entstanden. 1994 wurde der § 175 endgültig gestrichen. **1994–heute: Gleichstellung und gesellschaftlicher Wandel** Nach der Streichung des § 175 begann eine Phase der rechtlichen Gleichstellung. 2001 wurde die eingetragene Lebenspartnerschaft eingeführt, die gleichgeschlechtlichen Paaren erstmals rechtliche Anerkennung bot. 2017 folgte die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare („Ehe für alle“). Diskriminierungsschutz wurde im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (2006) verankert. **Gesellschaftliche Entwicklung** Parallel zu den rechtlichen Fortschritten wuchs die gesellschaftliche Akzeptanz. Sichtbarkeit und Repräsentation von LGBTQ+-Personen in Medien und Öffentlichkeit nahmen zu. Dennoch gibt es weiterhin Herausforderungen, etwa im Bereich von Diskriminierung und Gewalt. **Fazit** Der Umgang mit Homosexualität in Deutschland wandelte sich seit 1948 von strafrechtlicher Verfolgung über schrittweise Liberalisierung hin zu rechtlicher Gleichstellung und wachsender gesellschaftlicher Akzeptanz. Die Entwicklung ist ein Beispiel für den gesellschaftlichen Wandel im Umgang mit sexueller Vielfalt.
Am 5. Februar haben mehrere bekannte Deutsche Geburtstag. Hier sind einige Beispiele: - **Andreas Schmidt-Schaller** (*geb. 1945*): Deutscher Schauspieler, bekannt u.a. aus der Fernsehserie „Po... [mehr]
Zum Thema Trauer in Deutschland gibt es verschiedene Zahlen und Statistiken, die sich vor allem auf Todesfälle, Trauerbewältigung und Angebote für Trauernde beziehen. Hier einige aktuel... [mehr]
In Deutschland – wie auch international – werden die Begriffe „Sex“ und „Gender“ unterschiedlich verwendet: **Sex** bezeichnet das biologische Geschlecht eines Men... [mehr]
Es tut mir leid zu hören, dass du dich in deiner Nachbarschaft nicht sicher oder respektiert fühlst. Jeder Mensch hat das Recht, so zu leben, wie er ist, ohne Diskriminierung oder Beläs... [mehr]
Ob der Wehrdienst für junge Frauen und Männer in Deutschland sinnvoll ist, hängt von verschiedenen Perspektiven und Zielen ab. **Argumente für den Wehrdienst:** - **Stärkung... [mehr]
Ja, in Deutschland gibt es Solidarität mit iranischen Demonstrantinnen und Demonstranten. Seit den Protesten im Iran, insbesondere nach dem Tod von Jina Mahsa Amini im September 2022, haben zahlr... [mehr]
Laut aktuellen Studien und Umfragen in Deutschland fühlen sich etwa 10 bis 15 % der Menschen häufig oder sehr häufig einsam. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass sie ü... [mehr]
Kardinal Gerhard Ludwig Müller äußert sich regelmäßig kritisch zur gegenwärtigen Lage in Deutschland, insbesondere in gesellschaftlichen, politischen und kirchlichen Fr... [mehr]
In der deutschen Gesellschaft ist es durchaus verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert, dass Menschen Medikamente einnehmen. Viele Menschen nehmen regelmäßig Medikamente, sei es wegen chr... [mehr]
Es gibt keine wissenschaftlich fundierten Belege dafür, dass homosexuell veranlagte Menschen generell eine verstärkte Neigung haben, ins Kloster zu gehen – weder für schwule M&aum... [mehr]