In Deutschland sind Börsengewinne grundsätzlich nicht steuerbefreit. Gewinne aus dem Verkauf von Aktien, Fonds oder anderen Wertpapieren unterliegen der sogenannten Abgeltungsteuer. Diese be... [mehr]
Die Systematik der Umsatzsteuer (USt) umfasst verschiedene Aspekte, die die Erhebung und Verwaltung dieser Steuer regeln. Hier sind die wesentlichen Punkte: 1. **Steuergegenstand**: Umsatzsteuer wird auf Lieferungen und sonstige Leistungen erhoben, die ein Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens gegen Entgelt ausführt. 2. **Steuersätze**: In Deutschland gibt es verschiedene Steuersätze: - Regelsteuersatz: 19% - Ermäßigter Steuersatz: 7% (z.B. für Lebensmittel, Bücher, bestimmte kulturelle Leistungen) 3. **Steuerschuldner**: Grundsätzlich ist der Unternehmer, der die Lieferung oder Leistung erbringt, der Steuerschuldner. In Fällen kann die Steuerschuld auf den Leistungsempfänger übergehen (Reverse-Ch-Verfahren). 4. **Vorsteuerabzug**: Unternehmer können die von ihnen gezahlte Umsatzsteuer (Vorsteuer) von der zu zahlenden Umsatzsteuer abziehen, sofern die Vorsteuer für unternehmerische Tätigkeiten angefallen ist. 5. **Umsatzsteuervoranmeldung**: Unternehmer sind verpflichtet, regelmäßig (monatlich oder vierteljährlich) eine Umsatzsteuervoranmeldung abzugeben, in der sie ihre Umsätze und die darauf entfallende Steuer sowie die Vorsteuer angeben. 6. **Umsatzsteuererklärung**: Am Ende des Kalenderjahres müssen Unternehmer eine Umsatzsteuererklärung abgeben, in der die endgültige Steuerlast ermittelt wird. 7. **Besondere Regelungen**: Es gibt spezielle Regelungen für Kleinunternehmer, die von der Umsatzsteuer befreit sind, sowie für bestimmte Branchen und Leistungen. Diese Systematik sorgt dafür, dass die Umsatzsteuer effizient und transparent erhoben wird.
In Deutschland sind Börsengewinne grundsätzlich nicht steuerbefreit. Gewinne aus dem Verkauf von Aktien, Fonds oder anderen Wertpapieren unterliegen der sogenannten Abgeltungsteuer. Diese be... [mehr]
Die Vorabpauschale bei ETFs ist keine feste, pauschale Summe, sondern wird jährlich individuell für jeden Fonds und Anleger berechnet. Sie ist ein fiktiver Ertrag, der bei thesaurierenden (n... [mehr]
Die Vorabpauschale ist eine steuerliche Regelung in Deutschland, die seit 2018 für bestimmte Investmentfonds wie ETFs (Exchange Traded Funds) gilt. Sie betrifft insbesondere thesaurierende Fonds,... [mehr]
Der Unterschied zwischen Brutto und steuerpflichtigem Brutto liegt darin, welche Bestandteile des Einkommens tatsächlich der Steuer unterliegen: **Brutto** (oft auch Bruttogehalt oder Bruttolohn... [mehr]
Den Freistellungsauftrag solltest du bei der Bank stellen, bei der du die höchsten Zinserträge erwartest. Der Freistellungsauftrag sorgt dafür, dass auf Zinserträge bis zur Hö... [mehr]
Der Freistellungsauftrag für Kapitalerträge (wie Zinsen) beträgt pro Person maximal 1.000 € pro Jahr (bei Ehepaaren 2.000 €). Damit kannst du Kapitalerträge bis zu dieser... [mehr]
Die Vorabpauschale ist eine steuerliche Regelung in Deutschland, die seit 2018 für Investmentfonds wie Aktienfonds gilt. Sie betrifft die Besteuerung von sogenannten „ausschüttungsglei... [mehr]
Ob beim Tod einer versicherten Person Steuern auf die Auszahlung einer Lebensversicherung zur Deckung eines Immobilienkredits anfallen, hängt in Deutschland von mehreren Faktoren ab: **1. Erbsch... [mehr]