Kann man aus jungen Blättern des stinkenden Storchschnabels einen schmackhaften Spinat zubereiten?

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Die Blätter des „Stinkenden Storchschnabels“ (Geranium robertianum), auch Ruprechtskraut genannt, sind grundsätzlich essbar, allerdings ist ihr Geschmack sehr eigen und wird von vielen Menschen als unangenehm, scharf oder sogar „stinkend“ empfunden – daher auch der Name. Junge Blätter sind zwar milder als ältere, aber auch sie haben einen deutlich aromatischen, leicht bitteren Geschmack. Für einen klassischen „Spinat“ (also als Gemüse gekocht und als Beilage serviert) eignen sich die Blätter des Stinkenden Storchschnabels nur bedingt. Sie können in kleinen Mengen als Wildkraut in Salaten, Kräuterquark oder als Würze in Kräutermischungen verwendet werden. In größeren Mengen oder pur zubereitet, wie es bei Spinat üblich ist, dürfte der Geschmack für die meisten Menschen zu intensiv und wenig schmackhaft sein. Fazit: Ein schmackhafter Spinat lässt sich aus den Blättern des sehr jungen Stinkenden Storchschnabels in der Regel nicht zubereiten. Für Wildkräuterfans kann das Kraut aber in kleinen Mengen eine interessante Ergänzung sein.

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