Gilt IT-Sicherheit als Verarbeitungstätigkeit?

Antwort

IT-Sicherheit selbst ist keine Verarbeitungstätigkeit im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Einestätigkeit beschreibt einen Vorgang oder eine Reihe von Vorgängen im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten, wie das Erheben, Speichern, Übermitteln oder Löschen dieser Daten. IT-Sicherheitsmaßnahmen (z. B. Firewalls, Verschlüsselung, Zugriffskontrollen) dienen dazu, die Sicherheit der Verarbeitung personenbezogener Daten zu gewährleisten. Sie sind also unterstützende Maßnahmen, die im Rahmen von Verarbeitungstätigkeiten eingesetzt werden, aber keine eigenständige Verarbeitungstätigkeit darstellen. In einem Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten nach Art. 30 DSGVO werden die eigentlichen Prozesse (z. B. Lohnabrechnung, Kundenverwaltung) dokumentiert. Die dabei eingesetzten IT-Sicherheitsmaßnahmen werden in der Regel als technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) separat beschrieben. Zusammengefasst: IT-Sicherheit ist keine Verarbeitungstätigkeit, sondern eine Maßnahme zum Schutz der Verarbeitungstätigkeiten.

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