Sind Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit oder der Rentenversicherung im Rahmen der Coronahilfen umsatzsteuerpflichtige Erlöse?

Antwort

Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit (z. B. Kurzarbeitergeld) oder der Deutschen Rentenversicherung (z. B. Reha-Zuschüsse) sind grundsätzlich **nicht umsatzsteuerpflichtig**. Sie stellen keine Gegenleistung für eine steuerbare Leistung dar, sondern sind echte Zuschüsse. Das bedeutet, sie sind **nicht als umsatzsteuerpflichtige Erlöse** zu behandeln. Im Rahmen der Beantragung von Coronahilfen (wie Überbrückungshilfe, November-/Dezemberhilfe etc.) sind diese Zuschüsse als **Betriebseinnahmen** zu berücksichtigen, aber sie erhöhen nicht die Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer. Sie sind in der Regel auch nicht als Umsatzerlöse im Sinne der Umsatzsteuer zu deklarieren. **Wichtig:** Bei der Ermittlung des Umsatzes für die Coronahilfen (z. B. für die Umsatzrückgangsberechnung) zählen nur die **umsatzsteuerbaren Umsätze**. Zuschüsse wie Kurzarbeitergeld oder Rentenzuschüsse sind davon ausgenommen. **Quellen:** - [Bundesministerium der Finanzen – FAQ zu Corona-Hilfen](https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/2020-11-13-FAQ-Corona-Hilfen.html) - [Bundesagentur für Arbeit – Kurzarbeitergeld und Steuern](https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-steuern) **Fazit:** Zuschüsse der Bundesagentur für Arbeit oder der Rentenversicherung sind keine umsatzsteuerpflichtigen Erlöse im Rahmen der Coronahilfen.

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