Die Kosten für den Johanniter-Hausnotruf können unter bestimmten Voraussetzungen in der Steuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistung gemäß § 35a EStG geltend gemacht... [mehr]
Elterngeld selbst ist **steuerfrei**, unterliegt aber dem sogenannten **Progressionsvorbehalt** (§ 32b EStG). Das bedeutet: - Das Elterngeld wird nicht direkt besteuert. - Es erhöht aber den Steuersatz, mit dem das übrige zu versteuernde Einkommen besteuert wird. **Was bedeutet das für verheiratete Paare?** Wenn beide Partner Einkommen haben (z. B. je 50.000 € brutto pro Jahr) und einer oder beide Elterngeld beziehen, wird das Elterngeld zum zu versteuernden Einkommen hinzugerechnet, um den Steuersatz zu berechnen. Dieser höhere Steuersatz wird dann auf das eigentliche zu versteuernde Einkommen angewendet. **Beispielrechnung (vereinfacht):** - Person A: 50.000 € Bruttoeinkommen, bezieht 12.000 € Elterngeld - Person B: 50.000 € Bruttoeinkommen, kein Elterngeld Das Finanzamt berechnet den Steuersatz so, als hättet ihr zusammen 112.000 € Einkommen (100.000 € + 12.000 € Elterngeld). Dieser Steuersatz wird dann aber nur auf die 100.000 € angewendet. **Folge:** Durch den Progressionsvorbehalt steigt der Steuersatz, und ihr zahlt auf euer reguläres Einkommen mehr Steuern, als wenn ihr kein Elterngeld bekommen hättet. **Fazit:** Elterngeld ist steuerfrei, erhöht aber indirekt die Steuerlast durch den Progressionsvorbehalt. Bei hohen Einkommen (wie 50.000 € pro Person) kann das zu einer spürbaren Nachzahlung führen. **Tipp:** Es empfiehlt sich, während des Elterngeldbezugs freiwillig höhere Steuerabzüge zu wählen oder Rücklagen für eine mögliche Nachzahlung zu bilden. Weitere Infos: [Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – Elterngeld und Steuern](https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/elterngeld/elterngeld-und-steuern-73860)
Die Kosten für den Johanniter-Hausnotruf können unter bestimmten Voraussetzungen in der Steuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistung gemäß § 35a EStG geltend gemacht... [mehr]
Die Höhe der Steuerabgaben hängt in Deutschland nicht vom Beruf (z.B. Beamter, Angestellter, Selbstständiger in der Wirtschaft), sondern vom Einkommen, Familienstand, Steuerklasse und w... [mehr]
Nein, als passiver Altersteilzeitnehmender darfst du die Wegepauschale (Entfernungspauschale) grundsätzlich nicht anwenden. In der passiven Phase der Altersteilzeit bist du von der Arbeitsleistun... [mehr]
Ja, eine BAFA-geförderte Renovierung kann steuerlich berücksichtigt werden, allerdings gibt es dabei einige wichtige Punkte zu beachten: 1. **Steuerliche Absetzbarkeit der Kosten:** Di... [mehr]
Während einer laufenden Scheidung bleibt zunächst die bisherige Steuerklasse bestehen. Entscheidend ist der sogenannte Trennungszeitpunkt: - Im Jahr der Trennung kannst du und dein*e (Noch-... [mehr]
Der Selbstanteil bei außergewöhnlichen Belastungen im deutschen Steuerrecht wird als „zumutbare Belastung“ bezeichnet. Das bedeutet: Nur der Teil der Kosten, der die zumutbare B... [mehr]
In Österreich hängt der Selbstbehalt bei außergewöhnlichen Belastungen vom Einkommen und den persönlichen Verhältnissen ab. Der Selbstbehalt ist jener Teil der Kosten, d... [mehr]
Einkünfte aus selbständiger Arbeit sind eine Einkunftsart im deutschen Einkommensteuerrecht (§ 18 EStG). Sie entstehen, wenn jemand eigene Rechnung und Verantwortung tätig ist, ohn... [mehr]
Verdeckte Gewinnausschüttungen (vGA) sind im Schweizer Steuersystem ein wichtiges Thema, insbesondere bei Kapitalgesellschaften wie AG und GmbH. Sie liegen vor, wenn eine Gesellschaft einem Antei... [mehr]
Ein steuerlicher Verlusttopf ist ein Begriff aus dem deutschen Steuerrecht, insbesondere im Zusammenhang mit der Besteuerung von Kapitalerträgen (z. B. Aktiengewinne und -verluste). Er bezeichnet... [mehr]