Bei Pierre Bourdieu bezeichnet der Kapitalbegriff nicht nur ökonomisches Kapital (Geld, Besitz), sondern umfasst verschiedene Formen von Ressourcen, die Individuen oder Gruppen in sozialen Felder...
Partizipation kann in verschiedenen Stufen erfolgen, die oft in einem sogenannten "Partizipationsspektrum" dargestellt werden. Hier sind die gängigsten Stufen der Partizipation: 1. **Information**: Die Öffentlichkeit wird über Entscheidungen und Entwicklungen informiert. Dies ist die grundlegendste Form der Partizipation, bei der es hauptsächlich um die Bereitstellung von Informationen geht. 2. **Konsultation**: Die Öffentlichkeit wird um ihre Meinung gebeten. Dies kann durch Umfragen, öffentliche Anhörungen oder Konsultationsrunden geschehen. Die Meinungen und Rückmeldungen werden gesammelt, aber die Entscheidungsträger sind nicht verpflichtet, diese zu berücksichtigen. 3. **Mitbestimmung**: Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit, aktiv an der Entscheidungsfindung teilzunehmen. Dies kann durch Workshops, Arbeitsgruppen oder Bürgerforen geschehen. Die Beiträge der Öffentlichkeit haben einen direkten Einfluss auf die Entscheidungen. 4. **Mitentscheidung**: Die Öffentlichkeit teilt sich die Entscheidungsgewalt mit den offiziellen Entscheidungsträgern. Dies kann durch gemeinsame Gremien oder Kommissionen geschehen, in denen Vertreter der Öffentlichkeit und der Entscheidungsträger gleichberechtigt zusammenarbeiten. 5. **Selbstverwaltung**: Die Öffentlichkeit übernimmt die volle Verantwortung und Kontrolle über bestimmte Entscheidungen oder Projekte. Dies kann durch Bürgerinitiativen oder selbstverwaltete Organisationen geschehen. Diese Stufen verdeutlichen, wie unterschiedlich die Einbindung der Öffentlichkeit in Entscheidungsprozesse sein kann, von rein informativen Ansätzen bis hin zu vollständiger Selbstverwaltung.
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