Bei Pierre Bourdieu bezeichnet der Kapitalbegriff nicht nur ökonomisches Kapital (Geld, Besitz), sondern umfasst verschiedene Formen von Ressourcen, die Individuen oder Gruppen in sozialen Felder... [mehr]
Der Begriff „kulturelle Gewalt“ wurde vom norwegischen Friedensforscher Johan Galtung geprägt. Er bezeichnet damit jene Aspekte einer Kultur – etwa Religion, Ideologie, Sprache, Kunst, Wissenschaft oder Medien –, die Gewaltanwendung oder Ungleichheit rechtfertigen oder legitimieren. Kulturelle Gewalt sorgt also dafür, dass direkte oder strukturelle Gewalt von einer Gesellschaft als „normal“, „natürlich“ oder „gerechtfertigt“ angesehen wird. Beispiele für kulturelle Gewalt sind etwa: - Religiöse oder traditionelle Überzeugungen, die Diskriminierung rechtfertigen (z. B. gegenüber Frauen oder Minderheiten) - Rassistische oder sexistische Stereotype in Medien und Sprache - Wissenschaftliche Theorien, die Ungleichheit als biologisch begründet darstellen Kulturelle Gewalt ist oft weniger sichtbar als direkte Gewalt (z. B. körperliche Angriffe), aber sie trägt dazu bei, dass solche Gewaltformen gesellschaftlich akzeptiert oder nicht hinterfragt werden.
Bei Pierre Bourdieu bezeichnet der Kapitalbegriff nicht nur ökonomisches Kapital (Geld, Besitz), sondern umfasst verschiedene Formen von Ressourcen, die Individuen oder Gruppen in sozialen Felder... [mehr]
Ungleichheitsdimensionen in der Soziologie bezeichnen verschiedene Bereiche, in denen gesellschaftliche Ungleichheiten auftreten und sich manifestieren. Bezogen auf die Soziale Arbeit sind diese Dimen... [mehr]
Ein Beispiel für Großgruppen sind Organisationen oder Versammlungen mit einer sehr hohen Teilnehmerzahl, typischerweise ab etwa 20 bis mehreren hundert Personen. Konkrete Beispiele für... [mehr]
Im soziologischen Sinne bezeichnet Resonanz ein Konzept, das vor allem vom deutschen Soziologen Hartmut Rosa geprägt wurde. Resonanz beschreibt dabei eine besondere Qualität der Beziehung zw... [mehr]
Im soziologischen Sinne bezeichnet eine Institution ein dauerhaftes, etabliertes System von sozialen Regeln, Normen und Verhaltensmustern, das das Zusammenleben und Handeln von Menschen in einer Gesel... [mehr]
Die Gemeinsamkeit von Kultur bei Georg Simmel und Max Weber liegt in ihrer Auffassung, dass Kultur ein dynamisches und vielschichtiges Phänomen ist, das durch soziale Interaktionen und individuel... [mehr]
Die Soziologie beschäftigt sich mit dem sozialen Handeln, indem sie untersucht, wie Individuen und Gruppen in sozialen Kontexten interagieren und welcheungen sie diesen Interaktionen beimessen. S... [mehr]
Aggressionstheorien in der Soziologie beschäftigen sich mit den Ursachen und Formen von aggressivem Verhalten in sozialen Kontexten. Es gibt verschiedene Ansätze, die versuchen, Aggression z... [mehr]
Robert K. Merton unterscheidet in seiner Theorie zwischen der kulturellen Struktur und der sozialen Struktur. Die kulturelle Struktur bezieht sich auf die Werte, Normen und Ziele einer Gesellschaft, w... [mehr]
In der Soziologie bezeichnet der Begriff "veraltete Gesellschaft" eine Gesellschaft, die in ihren Strukturen, Werten und Normen nicht mehr zeitgemäß ist und sich nicht an die Ver&... [mehr]