Soziologisch betrachtet unterscheiden sich soziale Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit grundlegend: **Soziale Ungleichheit** bezeichnet objektive, messbare Unterschiede zwischen Individuen oder... [mehr]
Ungleichheitsdimensionen in der Soziologie bezeichnen verschiedene Bereiche, in denen gesellschaftliche Ungleichheiten auftreten und sich manifestieren. Bezogen auf die Soziale Arbeit sind diese Dimensionen besonders relevant, da sie häufig die Lebenslagen und Teilhabechancen von Klient*innen beeinflussen. Zu den wichtigsten Ungleichheitsdimensionen zählen: 1. **Soziale Herkunft/Klasse**: Unterschiede im Zugang zu Ressourcen, Bildung, Einkommen und sozialem Status, die oft von der Familie und dem sozialen Umfeld geprägt sind. 2. **Bildung**: Bildungschancen und -abschlüsse sind ungleich verteilt und beeinflussen maßgeblich die Lebens- und Berufschancen. 3. **Geschlecht/Gender**: Frauen, Männer und nicht-binäre Personen erfahren unterschiedliche Chancen und Diskriminierungen, z.B. beim Zugang zum Arbeitsmarkt oder bei der Bezahlung. 4. **Ethnische Herkunft/Migrationshintergrund**: Menschen mit Migrationsgeschichte oder aus ethnischen Minderheiten erleben häufig Benachteiligungen, z.B. durch Rassismus oder eingeschränkten Zugang zu bestimmten Ressourcen. 5. **Alter**: Altersgruppen können unterschiedlich von gesellschaftlicher Teilhabe, Armut oder Diskriminierung betroffen sein (z.B. Kinder, Jugendliche, ältere Menschen). 6. **Behinderung**: Menschen mit Behinderung stoßen oft auf Barrieren im Alltag, im Bildungssystem oder auf dem Arbeitsmarkt. 7. **Sexuelle Orientierung**: Diskriminierung und Ungleichbehandlung können auch aufgrund der sexuellen Identität auftreten. In der Sozialen Arbeit ist es wichtig, diese Ungleichheitsdimensionen zu erkennen und zu berücksichtigen, um gezielt Unterstützung anbieten und Diskriminierung entgegenwirken zu können. Häufig überschneiden sich mehrere Dimensionen (Intersektionalität), was die Lebenssituation zusätzlich erschweren kann.
Soziologisch betrachtet unterscheiden sich soziale Ungleichheit und soziale Ungerechtigkeit grundlegend: **Soziale Ungleichheit** bezeichnet objektive, messbare Unterschiede zwischen Individuen oder... [mehr]
Ein Beispiel für Großgruppen sind Organisationen oder Versammlungen mit einer sehr hohen Teilnehmerzahl, typischerweise ab etwa 20 bis mehreren hundert Personen. Konkrete Beispiele für... [mehr]
Im soziologischen Sinne bezeichnet Resonanz ein Konzept, das vor allem vom deutschen Soziologen Hartmut Rosa geprägt wurde. Resonanz beschreibt dabei eine besondere Qualität der Beziehung zw... [mehr]
Der Fachbegriff für die soziale Ungleichheit und die räumliche Trennung zwischen Arm und Reich ist **Segregation** (genauer: **soziale oder räumliche Segregation**). Segregation besch... [mehr]
Im soziologischen Sinne bezeichnet eine Institution ein dauerhaftes, etabliertes System von sozialen Regeln, Normen und Verhaltensmustern, das das Zusammenleben und Handeln von Menschen in einer Gesel... [mehr]
Der Begriff „kulturelle Gewalt“ wurde vom norwegischen Friedensforscher Johan Galtung geprägt. Er bezeichnet damit jene Aspekte einer Kultur – etwa Religion, Ideologie, Sprache,... [mehr]
Die Soziologie beschäftigt sich mit dem sozialen Handeln, indem sie untersucht, wie Individuen und Gruppen in sozialen Kontexten interagieren und welcheungen sie diesen Interaktionen beimessen. S... [mehr]
Soziale Ungleichheit kann durch eine Vielzahl von Faktoren verursacht werden. Hier sind einige der Hauptursachen: 1. **Bildung**: Ungleicher Zugang zu Bildung führt oft zu unterschiedlichen Chan... [mehr]
Aggressionstheorien in der Soziologie beschäftigen sich mit den Ursachen und Formen von aggressivem Verhalten in sozialen Kontexten. Es gibt verschiedene Ansätze, die versuchen, Aggression z... [mehr]
In der Soziologie bezeichnet der Begriff "veraltete Gesellschaft" eine Gesellschaft, die in ihren Strukturen, Werten und Normen nicht mehr zeitgemäß ist und sich nicht an die Ver&... [mehr]