Max Webers "verstehende Soziologie" ist ein Ansatz, der darauf abzielt, das soziale Handeln von Individuen durch das Verstehen der subjektiven Bedeutungen und Motive, die diese Handlungen le... [mehr]
Die Handlungstheorie nach Max Weber unterscheidet vier Idealtypen des Handelns: 1. **Zweckrationales Handeln**: Handeln, das durch klare Ziele und die Abwägung von Mitteln und Konsequenzen bestimmt ist. 2. **Wertrationales Handeln**: Handeln, das durch den Glauben an den ethischen, ästhetischen, religiösen oder anderen Eigenwert einer Handlung motiviert ist, unabhängig von deren Erfolg. 3. **Affektuelles Handeln**: Handeln, das durch aktuelle Gefühle und Emotionen bestimmt ist. 4. **Traditionales Handeln**: Handeln, das durch eingelebte Gewohnheiten und Traditionen bestimmt ist. Diese Typen helfen, menschliches Verhalten in sozialen Kontexten zu analysieren und zu verstehen.
Max Webers "verstehende Soziologie" ist ein Ansatz, der darauf abzielt, das soziale Handeln von Individuen durch das Verstehen der subjektiven Bedeutungen und Motive, die diese Handlungen le... [mehr]
Max Weber und Karl Marx sind zwei der einflussreichsten Soziologen und Philosophen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Beide haben bedeutende Beiträge zur Soziologie und zur Analyse der mod... [mehr]
Max Weber, ein einflussreicher deutscher Soziologe, hat die Sozialstruktur in der Gesellschaft durch verschiedene Dimensionen charakterisiert. Er unterschied sich von Karl Marx, der die Sozialstruktur... [mehr]
Die differenzierungstheoretische und die handlungstheoretische Perspektive der Soziologie bieten unterschiedliche Ansätze zur Analyse des modernen positiven Rechts. **Differenzierungstheoretisch... [mehr]
Ungleichheitsdimensionen in der Soziologie bezeichnen verschiedene Bereiche, in denen gesellschaftliche Ungleichheiten auftreten und sich manifestieren. Bezogen auf die Soziale Arbeit sind diese Dimen... [mehr]
Das Modell der Frame-Selection nach Hartmut Esser ist ein theoretischer Ansatz aus der Soziologie, der erklärt, wie Individuen in sozialen Situationen Entscheidungen treffen. Esser verbindet dabe... [mehr]
Ein Beispiel für Großgruppen sind Organisationen oder Versammlungen mit einer sehr hohen Teilnehmerzahl, typischerweise ab etwa 20 bis mehreren hundert Personen. Konkrete Beispiele für... [mehr]
Im soziologischen Sinne bezeichnet Resonanz ein Konzept, das vor allem vom deutschen Soziologen Hartmut Rosa geprägt wurde. Resonanz beschreibt dabei eine besondere Qualität der Beziehung zw... [mehr]
Im soziologischen Sinne bezeichnet eine Institution ein dauerhaftes, etabliertes System von sozialen Regeln, Normen und Verhaltensmustern, das das Zusammenleben und Handeln von Menschen in einer Gesel... [mehr]
Der Begriff „kulturelle Gewalt“ wurde vom norwegischen Friedensforscher Johan Galtung geprägt. Er bezeichnet damit jene Aspekte einer Kultur – etwa Religion, Ideologie, Sprache,... [mehr]