Max Webers "verstehende Soziologie" ist ein Ansatz, der darauf abzielt, das soziale Handeln von Individuen durch das Verstehen der subjektiven Bedeutungen und Motive, die diese Handlungen le... [mehr]
Max Weber, ein einflussreicher deutscher Soziologe, hat die Sozialstruktur in der Gesellschaft durch verschiedene Dimensionen charakterisiert. Er unterschied sich von Karl Marx, der die Sozialstruktur hauptsächlich durch ökonomische Klassen definierte. Weber führte ein differenzierteres Modell ein, das drei zentrale Dimensionen umfasst: 1. **Klasse**: Dies bezieht sich auf die ökonomische von Individuen und Gruppen, insbesondere auf ihre Besitzverhältnisse und ihre Marktchancen. Weber unterschied zwischen Besitzklassen (die Eigentum besitzen) und Erwerbsklassen (die ihre Arbeitskraft verkaufen). 2. **Stand**: Dies bezieht sich auf den sozialen Status und die Ehre, die einer Person oder Gruppe in der Gesellschaft zugeschrieben wird. Standesunterschiede basieren auf Lebensstil, Erziehung, Beruf und Abstammung und sind oft mit bestimmten Privilegien verbunden. 3. **Partei**: Dies bezieht sich auf die politische Macht und die Fähigkeit, Einfluss auf gesellschaftliche Entscheidungen zu nehmen. Parteien sind Organisationen, die darauf abzielen, Machtpositionen zu erlangen und zu nutzen, um bestimmte Interessen durchzusetzen. Webers Ansatz betont, dass die soziale Ungleichheit nicht nur durch ökonomische Faktoren, sondern auch durch soziale und politische Dimensionen geprägt ist. Diese drei Dimensionen interagieren miteinander und beeinflussen die Position und die Chancen von Individuen und Gruppen in der Gesellschaft.
Max Webers "verstehende Soziologie" ist ein Ansatz, der darauf abzielt, das soziale Handeln von Individuen durch das Verstehen der subjektiven Bedeutungen und Motive, die diese Handlungen le... [mehr]
Max Weber und Karl Marx sind zwei der einflussreichsten Soziologen und Philosophen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Beide haben bedeutende Beiträge zur Soziologie und zur Analyse der mod... [mehr]
Ungleichheitsdimensionen in der Soziologie bezeichnen verschiedene Bereiche, in denen gesellschaftliche Ungleichheiten auftreten und sich manifestieren. Bezogen auf die Soziale Arbeit sind diese Dimen... [mehr]
Ein Beispiel für Großgruppen sind Organisationen oder Versammlungen mit einer sehr hohen Teilnehmerzahl, typischerweise ab etwa 20 bis mehreren hundert Personen. Konkrete Beispiele für... [mehr]
Im soziologischen Sinne bezeichnet Resonanz ein Konzept, das vor allem vom deutschen Soziologen Hartmut Rosa geprägt wurde. Resonanz beschreibt dabei eine besondere Qualität der Beziehung zw... [mehr]
Die sogenannten „Hausmodelle“ nach Bolten, Geißler und Dahrendorf sind soziologische Modelle, die gesellschaftliche Schichtungen und soziale Ungleichheit in Form eines Hauses oder ei... [mehr]
Im soziologischen Sinne bezeichnet eine Institution ein dauerhaftes, etabliertes System von sozialen Regeln, Normen und Verhaltensmustern, das das Zusammenleben und Handeln von Menschen in einer Gesel... [mehr]
Der Begriff „kulturelle Gewalt“ wurde vom norwegischen Friedensforscher Johan Galtung geprägt. Er bezeichnet damit jene Aspekte einer Kultur – etwa Religion, Ideologie, Sprache,... [mehr]
Die Gemeinsamkeit von Kultur bei Georg Simmel und Max Weber liegt in ihrer Auffassung, dass Kultur ein dynamisches und vielschichtiges Phänomen ist, das durch soziale Interaktionen und individuel... [mehr]
Die Soziologie beschäftigt sich mit dem sozialen Handeln, indem sie untersucht, wie Individuen und Gruppen in sozialen Kontexten interagieren und welcheungen sie diesen Interaktionen beimessen. S... [mehr]